Kongress beleuchtet moderne Techniken bei Wirbelsäulen-Erkrankungen

EXPERTEN* UND EXPERTINNEN* AUS GANZ ÖSTERREICH TAUSCHEN SICH DEMNÄCHST ÜBER NEUE ANSÄTZE IN DER BEKÄMPFUNG VON RÜCKENSCHMERZEN AUS. EINIGE VIELVERSPRECHENDE ZUKUNFTSTRENDS ZEICHNEN SICH BEREITS AB.

Neueste Methoden in der Wirbelsäulenchirurgie und in der konservativen Behandlung von Rückenschmerzen stehen am 11. und 12. November auf der Tagesordnung, wenn 170 Fachleute aus den Fächern Orthopädie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Physikalische Medizin im Orthopädischen Spital Speising zu den „Kongresstagen Orthopädie“ der Vinzenz Gruppe zusammenkommen. 

„Konservativ – operativ – innovativ“ lauten diesmal die Schlagworte an den Kongresstagen: „Das Motto drückt aus, dass sich bei Rückenschmerzen idealerweise operative und nicht-operative Ansätze die Hände reichen sollten“, sagt Kongresspräsidentin Univ.-Prof. Dr. Petra Krepler.

Denn oft gilt ein Mix aus beiden Ansätzen als ideal, manche Erkrankungen an der Wirbelsäule lassen sich gar überwiegend mit konservativen Methoden behandeln. Beispiel Bandscheibenvorfälle: Hier kann bis zu 95 Prozent aller Patient*innen nicht-operativ, mit einer kombinierten Anwendung multipler Therapieansätze und zum Beispiel Infiltrationen, geholfen werden, sagt Petra Krepler. 

Bei den operativen Eingriffen wiederum liegen „Operationen der kleinen Schnitte“ – so genannte „Schlüssellocheingriffe“ – im Trend: Zunehmend werden heute an vielen Zentren endoskopische Operationen an der Wirbelsäule durchgeführt – hier beträgt der Hautschnitt nur acht Millimeter.  

IN DEN KÖRPER EINGESETZTE SONDE UNTERDRÜCKT SCHMERZEN

Eine der Innovationen, die etwa im Orthopädischen Spital Speising zum Einsatz kommt, ist das Implantieren von Schmerzsonden: Ein Gerät, das – bei korrekter, sorgfältiger Indikationsstellung –  im Rahmen eines minimalinvasiven Eingriffs eingesetzt wird, gibt elektrische Impulse ab; diese können Schmerzen erfolgreich unterdrücken. Die Methode zeigt eine sehr hohe Patient*innenzufriedenheit. 

AUGMENTED REALITY UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM TREND

Auch moderne Navigationsmethoden im OP-Saal stehen am Kongress auf der Agenda: Die Unterstützungssysteme gehen heute bereits so weit, dass Ärzte* / Ärztinnen* mit aufgesetzten Augmented-Reality-Brillen operieren: Hier werden Hilfsgrafiken eingeblendet, die den Operateuren etwa die maßgenaue Positionierung von Schrauben vorgeben.

Auch Roboter und Künstliche Intelligenz liegen heute in der Wirbelsäulenchirurgie voll im Trend. Trotz dieser technischen Unterstützung ist Professorin Petra Krepler überzeugt: „Den Menschen, den Operateur, werden diese Systeme nie ersetzen können. Sie sind und bleiben nur Hilfsmittel – wenn auch immer perfektere“.

Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH
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