
FCP verleiht Innovationspreis
Mit dem FCP Innovationspreis zeichnet FCP alle zwei Jahre auf dem Gebiet des nachhaltigen Ingenieurbaus wissenschaftliche Forschungsarbeiten aus.
Bereits seit 2009 schreibt das Wiener Ingenieurbüro FCP (Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH) den FCP Innovationspreis aus – zuerst jährlich, seit 2018 alle zwei Jahre. Mit diesem Preis werden herausragende ingenieurwissenschaftliche Leistungen und innovative technische Beiträge gewürdigt, die wichtige Erkenntnisse für das Bauwesen in der Praxis liefern. Am 2.12.2022 wurden im Rahmen einer akademischen Feier im Kuppelsaal der TU Wien die diesjährigen Preisträger:innen ausgezeichnet und der gläserne FCP-Pokal sowie ein Preisgeld von insgesamt EUR 10.000,- übergeben.
VON DER FORSCHUNG IN DIE PRAXIS
Um die komplexen ökologischen und ökonomischen Anforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen, braucht das Bauwesen innovative und nachhaltige Lösungen. Der FCP Innovationspreis hat zum Ziel, junge Forscherinnen und Forscher vor den Vorhang zu holen und ihre wissenschaftliche Erkenntnisse zu würdigen. „Mit dem FCP Innovationspreis haben wir das zentrale Anliegen, wichtige Forschungsergebnisse in die Praxis zu bringen und damit die Innovationskraft im Bauwesen zu stärken,“ so Dieter Pichler, geschäftsführender Gesellschafter bei FCP und Ingenieurkonsulent für Bauingenieurwesen. „Wir sind beeindruckt von der hohen Qualität der Einreichungen und gratulieren den Preisträger:innen zu den herausragenden Arbeiten.“ Insgesamt wurden 15 Beiträge in Form von Diplom- bzw. Masterarbeiten oder Dissertationen auf den verschiedensten Gebieten des Ingenieurbaus eingereicht. Beurteilt wurden die eingereichten Arbeiten anhand der Kriterien Innovation, Praxis/Wissenschaft und Relevanz von einer Fachjury bestehend aus Vertretern der TU Wien, Universität Innsbruck und FCP (Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH).
DIE FCP PREISTRÄGER:INNEN 2021/22: Ausgezeichnet wurden eine Diplomarbeit und eine Dissertation, wobei sich die Diplomarbeit mit der Erforschung von Bauteilen und die Dissertation mit der Anwendung von Augmented Reality im Bauwesen befasst.
MARION DECKER hat in ihrer Diplomarbeit an der TU Wien, Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen und Institut für Tragkonstruktionen, im Bereich der Bewehrungslehre die Umschnürungswirkung von teilflächenbelasteten Lastübertragungszonen anhand von verschiedenen wissenschaftlichen Methoden erforscht. In der Praxis ist das neuartige Bewehrungskonzept bereits im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Einsatz gekommen. Diese Erkenntnisse für den Tunnelbau sind dienen der ressourceneffizienten Nutzung von Bauteilen.
HARALD URBAN hat in seinem Doktoratsstudium an der TU Wien, Fakultät für Bauingenieurwesen, neue Erkenntnisse über die digitale Transformation von Bauprozessen erlangt. In seiner Dissertation befasste er sich mit Augmented Reality in Zusammenhang mit openBIM. Der Einsatz von BIM in Bauprojekten ermöglicht den Einsatz von weiteren Technologien wie Augmented Reality. Damit kann beispielweise auf der Baustelle bei der Mängelaufnahme Zeit und somit Kosten eingespart werden. Dafür wurde Harald Urban mit dem buildingSMART Award ausgezeichnet.
Bianca Schmidt, M.A.
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