FPÖ – Schmiedlechner kritisiert Beimischung von Insekten-Pulver in Lebensmittel

Die Rezeptur des Brotes und anderer Lebensmittel wird hinterrücks geändert

„Unfassbar, was gerade passiert! Ab sofort darf nämlich Insektenpulver den Lebensmitteln beigemengt werden – das wurde in der EU beschlossen. Demnach kann Pulver aus Hausgrillen einfach in die Rezeptur von diversen Backwaren darunter Brot, Kekse, Teigwaren aber auch Saucen, Schokoladenerzeugnisse, Pizza, Suppen etc. zugefügt werden“, ärgerte sich der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner.

„Unsere fleißigen Bauern produzieren höchste Qualität und dann wird das Produkt mit Insektenpulver vermischt. Wo war die selbsternannte Bauernpartei ÖVP? Hat der ÖVP-Landwirtschaftsminister diese Entscheidung verschlafen?“, fragte der freiheitliche Abgeordnete und kritisierte die scheinheilige Politik der Regierung. Gleichzeitig wunderte er sich, dass man von den ÖVP-Abgeordneten im EU-Parlament nichts hört: „Da sitzen Bauernbündler, wie Bernhuber oder Schmiedtbauer im EU-Parlament und schauen seelenruhig der Vernichtung der österreichischen Qualitätsproduktion im Lebensmittelbereich zu! Die glauben wohl, sie können den Kopf in den Sand stecken und so tun, als wüssten sie nicht, dass die Qualität der Lebensmittel darunter leidet“, meinte Schmiedlechner. „Verdächtig ruhig ist bei dieser so wichtigen Thematik der Agrarlandesrat Pernkopf. Auch wundert es mich, dass man die Konsumenten nicht rechtzeitig informiert hat und diese dadurch keine bewusste Entscheidung für oder gegen Insektenmehl machen können! Was bei den Tieren längst verboten ist – Tiermehl zu verfüttern, wurde hiermit für Menschen erlaubt und eingeführt – das muss mir mal jemand erklären!“

„Wo war da auch der grüne Konsumenten- und Gesundheitsminister Rauch? Es ist nämlich nicht sicher, wie die einzelnen Menschen auf die veränderte Rezeptur reagieren, es kann durchaus zu Allergien und anaphylaktischen Reaktionen kommen“, betonte Schmiedlechner, der darauf hinwies, dass man in Europa noch wenig Erfahrung mit dem Konsum von Hausgrillen hat und die Öffentlichkeit von den Regierungsparteien auf keine Weise eingeweiht war. „Man ändert so etwas Grundlegendes wie die tägliche Nahrung – unser täglich Brot – hinter dem Rücken der Konsumenten für den Bilanzgewinn einzelner Konzerne“, so Schmiedlechner.

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