Neue Gastgeber-Unterstützung und Ausblick auf die Semesterferien

LR Danninger: NÖ Tourismus will Vorkrisenniveau deutlich übertreffen

St. Pölten (OTS/NLK) – „Nach einem sehr herausfordernden, aber trotzdem sehr erfolgreichen Tourismusjahr 2022 mit nur noch rund 10 Prozent weniger gegenüber dem Vorkrisenniveau bin ich sehr optimistisch, dass wir heuer nicht nur das Vorkrisenniveau erreichen, sondern auch deutlich übertreffen werden“, sagte Tourismuslandesrat Jochen Danninger am heutigen Mittwoch in St. Pölten, wo er gemeinsam mit Karin Rosenberger, Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer NÖ, eine neue Gastgeber-Unterstützung und einen Ausblick auf die Semesterferien in Niederösterreich präsentierte.

„Hauptziel unserer Anstrengungen ist es, aus unseren Ausflugsgästen Nächtigungsgäste zu machen. Hierbei wollen wir die Betriebe auch bestmöglich unterstützen. Denn besonders der Nächtigungstourismus bringt eine höhere Wertschöpfung für unser Bundesland, und die Nachfrage nach Qualitätsbetten und höherwertigen Angeboten steigt kontinuierlich“, fuhr Danninger fort und verwies darauf, dass 2021/2022 die Anzahl der Betten um 2,1 Prozent gesteigert werden konnte. Insgesamt seien seit 2020 über 1.100 Projekte im Tourismus unterstützt und dabei Investitionen von über 170 Millionen Euro ausgelöst worden.

Um die erfolgreiche Entwicklung heuer weiter fortsetzen zu können, starte am morgigen Donnerstag, 26. Jänner, um 9 Uhr der Gastgeber-Call 2023 für kleinere Investitionen ab 5.000 Euro, für den ein Budget von insgesamt 1 Million Euro zur Verfügung stehe, kündigte der Landesrat an und unterstrich: „Ziel ist es, Projekte zu unterstützen, die das Erscheinungsbild, wie beispielsweise die Ausstattung in den Gasträumen, verbessern. Wir unterstützen aber auch Investitionen in den Küchen, beispielsweise den Ankauf von energiesparenden Geräten“. Mit dieser nicht nur für die Gastgeber, sondern auch für die regionale Wirtschaft wichtigen Förderschiene seien im Vorjahr über 140 Tourismus-Projekte unterstützt worden, wobei das Investitionsvolumen von mehr als 15 Millionen Euro fast ausschließlich in Klein- und Kleinstbetrieben umgesetzt wurde.

Im Hinblick auf die kommenden Semesterferien meinte der Tourismuslandesrat: „Mit heutigem Stand werden ab 28. Jänner voraussichtlich 120 Pistenkilometer und 55 Lifte in Niederösterreich zur Verfügung stehen, das sind in etwa 70 Prozent aller verfügbaren Kapazitäten. Insgesamt sind in Niederösterreichs Skigebieten bis zum heutigen Tag rund 160.000 Besuche zu verzeichnen. Das entspricht in etwa dem Winter 2021/2022. Übrigens: Bei den Skigebieten der ecoplus Alpin gibt es mit der Eingabe des Aktionscodes ‚Familie‘ zusätzlich zum Frühbucherrabatt in der Höhe von rund 15 Prozent noch einmal 10 Prozent Rabatt auf Kindertickets“.

Niederösterreich biete aber auch abseits der Skipisten attraktive Angebote wie Wellness- oder Thermen-Aufenthalte, viele Ausflugsziele, Kultur-Angebote oder Spaziergänge und Winterwanderungen in unberührter Natur, hielt Danninger abschließend fest.

Auch Rosenberger betonte das Ziel, Niederösterreich noch mehr vom Ausflugsziel zum Urlaubsland zu machen: „Grundvoraussetzung dafür ist eine lebendige touristische Landschaft und das Aufrechterhalten der gebotenen Leistungen in gewohnter Qualität“. Zum Förder-Call hielt sie fest: „Für die Branche ist die Förderung ein wichtiger Impuls zur Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung der Betriebe. Unsere Gäste werden anspruchsvoller, daher ist es insbesondere auch im Beherbergungsbereich so wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und ein ansprechendes Ambiente zu bieten. Nur so können wir auch die Aufenthaltsdauer und somit die Wertschöpfung erhöhen“.

Nähere Informationen beim Büro LR Danninger unter 0676/81212253, Andreas Csar, und e-mail Andreas.Csar@noel.gv.at bzw. speziell zur Förderung beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie, unter 02742/9005-16158, Patric Pipp, und e-mail patric.pipp@noel.gv.at.

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Rainer Hirschkorn
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