SOS-Kinderdorf zu Kinderschutz-Paket der Regierung: Positive Entwicklung

SOS-Kinderdorf begrüßt Pläne zu Kinderschutzmaßnahmen der Regierung. Den Absichtserklärungen müssen nun auch zeitnah die Umsetzungsschritte folgen.

„Jeder einzelne Fall, in dem einem Kind Unrecht getan wird, ist ein Fall zu viel. Es steht außer Zweifel, dass der heute beschlossene Ministerratsvortrag eine erfreuliche Ansage Richtung Ausbau des Kinderschutzes in Österreich ist“, so Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf. Insbesondere die Erkenntnis, dass Prävention in Form von Kinderschutzkonzepten zentral ist, um künftig Missbrauch so weit wie möglich zu vermeiden, sei ein wichtiger Schritt. Doch genau hier sieht die Kinderschutzorganisation noch Schwächen des Pakets: „Natürlich ist es zentral, endlich Schulen zur Entwicklung und Etablierung von Kinderschutzkonzepten zu verpflichten. Doch wir alle kennen die schwierige Situation in den österreichischen Schulen. Ohne enorme Zusatzunterstützung werden die Schulen diese Aufgabe momentan kaum stemmen können. Wir brauchen diese Kinderschutzkonzepte, aber um sie wirksam werden zu lassen, braucht dieser Bereich der Präventionsarbeit deutlich mehr Mittel, als derzeit in Aussicht gestellt sind“, erläutert Moser.
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SOS Kinderdorf
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