
ORF-1-Doku-Abend zum Klimawandel am 7. Juni: Auftakt mit „Dok 1: Österreich ohne Gletscher – na und?“ mit Lisa Gadenstätter
Danach: ORF-Doku-Premiere: „Die nächste Hitze kommt bestimmt“ und „Dok 1: Leben bei 50 Grad“
Wien (OTS) – Welche Auswirkungen hat die Gletscherschmelze? Wie werden sich Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft verändern? Wie versuchen Forschende den Schatz der Alpen zu erhalten? Diesen Fragen geht Lisa Gadenstätter in „Dok 1: Österreich ohne Gletscher – na und?“ am Mittwoch, dem 7. Juni 2023, um 20.15 Uhr in ORF 1 nach. Um 21.05 Uhr folgt die ORF-Premiere der Dokumentation „Die nächste Hitze kommt bestimmt“ – sie zeigt, wie sich Österreich für eine mögliche Hitze- und Trockenheitswelle rüstet. Danach um 21.55 Uhr besucht „Dok 1: Leben bei 50 Grad“ Länder auf der ganzen Welt, in denen Hitze, Waldbrände und Dürre aufgrund des Klimawandels immer extremer werden und zeigt den Einfallsreichtum und die Widerstandsfähigkeit der Menschen, die mit allen Mitteln um das Überleben in diesen unwirtlichen Gegenden kämpfen.
„Dok 1: Österreich ohne Gletscher – na und?“ mit Lisa Gadenstätter um 20.15 Uhr
Österreichs Gletscher sind vergangenes Jahr mit dramatischer Geschwindigkeit geschmolzen. Der Alpenverein, der seit mehr als 100 Jahren Gletscherforschung betreibt, spricht von einer Rekordschmelze. In der Periode 2021/22 sind die Gletscher um durchschnittlich 28,7 Meter kürzer geworden. 2020 waren es „nur“ elf Meter. In 20 bis 30 Jahren werden die ersten Gletscher in Österreich verschwunden sein – bis zum Ende des Jahrhunderts gehen Forschende davon aus, dass es in Österreich fast kein Eis mehr geben wird. Lisa Gadenstätter begleitet Wissenschafter/innen u. a. auf den Stubaier Gletscher, führt eine Eiskernbohrung durch und erfährt, wie man die Lebensdauer eines Gletscherstücks zumindest um ein paar Jahre verlängern kann. In ihren Recherchen findet sie heraus, dass die Auswirkungen der Gletscherschmelze in Österreich überschaubar sind. Aber: Das Drama findet außerhalb Österreichs statt. Weltweit schmelzen pro Jahr 335 Milliarden Tonnen an Eis. Eine unvorstellbare Zahl. Und hier werden wir alle die Auswirkungen zu spüren bekommen. Was können wir also tun, um das „Ewige Eis“ zu schützen und was kommt auf uns und vor allem die nächsten Generationen zu?
ORF-Premiere: „Die nächste Hitze kommt bestimmt“ um 21.05 Uhr
Der vergangene Sommer ist vielen Menschen noch gut in Erinnerung – die Älteren konnten sich nicht erinnern, dass die Natur je solche Kapriolen geschlagen hätte. Für heuer will man sich in den Gemeinden gegen die große Trockenheit rüsten, sollte es wieder so heiß werden wie vergangenes Jahr. Doch mit dem Grundwasser für die landwirtschaftliche Versorgung will man sparsam umgehen, und der grüne Strom der Flusskraftwerke, der bei niedrigen Pegelständen abnimmt, ist angesichts der Energiekrise ebenfalls ein kostbares Gut.
„Dok 1: Leben bei 50 Grad“ um 21.55 Uhr
Die BBC-Dokumentation „Leben bei 50 Grad“ besucht die heißesten Orte der Welt und zeigt, wie extreme Temperaturen weltweit die Natur verwüsten, Wasserknappheit verursachen und die Menschen zu Klimaflüchtlingen machen. 2021 war eines der heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Kanada erlebte eine Rekordhitzewelle mit Waldbränden, die laut Wissenschafterinnen und Wissenschaftern eine Folge des Klimawandels war. In Kuwait herrschen mittlerweile Temperaturen von über 53°C. Nigeria ist mit noch nie dagewesener Trockenheit und der Suche nach Grundwasser konfrontiert. Im Irak, einem der klimagefährdetsten Orte der Erde, herrscht extreme Hitze und eine historische Dürre. In Mexiko läuft der Colorado River mittlerweile trocken, teilweise wegen des Klimawandels. In Mauretanien, wo die Sahara einen Großteil des Landes bedeckt, wird die Hitze unerträglich. In Australien sorgt die globale Erwärmung für immer extremere Temperaturen und Waldbrände.
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