
SPÖ-Holzleitner zu Rauch-PK: „Langfristige Finanzierung statt Show-Politik!“
Projekt zu psychischer Gesundheit von Kindern muss in Regelbudget übernommen werden
Bei einer Pressekonferenz am heutigen Montag präsentierte Gesundheitsminister Rauch zum wiederholten Male das Projekt „Gesund aus der Krise“. SPÖ-Jugendsprecherin und stv. Klubvorsitzende Eva-Maria Holzleitner begrüßt die Intention des Projekts, kritisiert aber die Umsetzung: „Leider nimmt die Regierung die psychische Gesundheit junger Menschen weiterhin nicht ernst genug – die investierten Gelder sind positiv, reichen aber leider nicht aus, um das massive Problem langfristig zu lösen, besonders weil sie wieder befristet sind.“ ****
Das Projekt „Gesund aus der Krise“, das Plätze für Kinder und Jugendliche in psychotherapeutischer bzw. psychologischer Beratung und Behandlung schaffen soll, läuft bereits seit April des vergangenen Jahres. „Dass Minister Rauch hier ein bereits laufendes Projekt als großen Sprung präsentiert, erschließt sich mir nicht. Tatsächliche Verbesserungen könnte er erreichen, indem er das Projekt endlich ins Regelbudget übernimmt, statt mit ein und derselben Maßnahme immer wieder Lorbeeren ernten zu wollen“, kritisiert Holzleitner das Vorgehen des Gesundheitsministers und weist darauf hin, dass eine Übernahme ins Regelbudget Sicherheit für Betroffene und auch Organisationen bringen würde – und das müsse, so Holzleitner, das Ziel sein.
„Statt der Show-Politik des Ministers brauchen wir eine langfristige Finanzierung für mehr Psychotherapieplätze auf Krankenschein. Auch nach Mitte 2024 wird der Bedarf an psychologischer Unterstützung nicht verschwinden. Es braucht daher langfristige Perspektiven für Betroffene“, weist Holzleitner auf die Befristung des Projektes bis Juni 2024 hin. (Schluss) ts/lp
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