
SPÖ-Schieder an EU-Verkehrskommissarin: Verlagerung auf die Schiene schaffen wir nur gemeinsam
SPÖ-EU-Verkehrspolitiker: Anrainerregionen machen es vor, gemeinsam stoppen wir die Transitlawine!
SPÖ-EU-Delegationsleiter und Verkehrspolitiker Andreas Schieder widerspricht den Aussagen der EU-Verkehrskommissarin Adina Valean gestern in Rom über die vermeintlich „unkonstruktive Haltung Österreichs in der Transitfrage“. Schieder hält dagegen: „Die einseitige Kritik an Österreich in der Transitfrage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das Land Tirol bemüht sich unter Verkehrslandesrat René Zumtobel unermüdlich um ein Einvernehmen mit den betroffenen Anrainerregionen, zum Beispiel für ein gemeinsames digitales Verkehrsmanagement, der Bau des Brennerbasistunnels kommt auf österreichischer Seite schnell voran. Die Aussagen von Verkehrskommissarin Valean diesbezüglich sind also weder zielführend noch wahr. Es wäre die Aufgabe der EU-Kommission, das Ziel der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene länderübergreifend konstruktiv zu begleiten und zu moderieren, statt Öl ins Feuer zu gießen. Opfer der jahrelangen Pattstellung ist bis heute nämlich die Gesundheit und Lebensqualität der Tirolerinnen und Tiroler, die die Hauptlast des unkontrolliert wachsenden Transitverkehrs über den Brenner tragen.“ (Schluss) ls
Jakob Flossmann
Pressesprecher der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament
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