Junger Niederösterreicher vertritt Österreichs Jugend bei UN-Generalversammlung

Marvin Huber ist derzeit als Jugenddelegierter in New York, um die Anliegen junger Menschen auf internationaler Ebene einzubringen. Heute eigene Rede mit Live-Übertragung.

Aktuell findet in New York die 78. Generalversammlung der Vereinten Nationen statt. Die Bundesjugendvertretung (BJV) entsendet seit 2012 jedes Jahr ehrenamtliche Jugenddelegierte zum höchsten politischen Gremium. Heuer nimmt Marvin Huber als UN-Jugenddelegierter teil. Marvin ist Student, 22 Jahre alt und kommt aus Hinterbrühl in Niederösterreich.

EIGENE REDE VOR DER GENERALVERSAMMLUNG AM 28. SEPTEMBER

Als offizieller Teil der österreichischen Delegation vertritt Marvin Huber die Anliegen junger Menschen vor den Vereinten Nationen. Highlight ist dabei eine eigene Rede, die er heute, Donnerstag, 28. September, vor der Generalversammlung halten wird.

„In den letzten eineinhalb Jahren habe ich als UN-Jugenddelegierter mit jungen Menschen aus ganz Österreich über ihre Sorgen, Anliegen und Herausforderungen gesprochen. Jetzt freue ich mich, ihre Themen direkt bei der UN-Generalversammlung einbringen zu können“, betont Huber.

Die Rede des 22-Jährigen behandelt die Agenda Jugend, Frieden und Sicherheit, die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung sowie die Wichtigkeit wirksamer Jugendbeteiligung. Außerdem steht auch die Vernetzung mit Jugenddelegierten aus anderen Ländern im Mittelpunkt. „Ich bin überzeugt davon, dass trotz aller Krisen junge Menschen entschlossen sind, für globale Herausforderungen Lösungen zu finden. Deshalb arbeiten auch wir als Jugenddelegierte besonders stark zusammen, um Jugendstimmen in globale Entscheidungsprozesse zu tragen“, sagt Huber, der mit Delegierten aus Deutschland und Ländern der Afrikanischen Union auch selbst eine Veranstaltung zu Kinderrechten und der Klimakrise organisiert, die im Rahmen der Generalversammlung stattfinden wird.

MEHR MITSPRACHE FÜR JUNGE MENSCHEN

Gerade wenn es um Frieden und Sicherheit gehe, stehe bei Staaten häufig nur der Verteidigungsaspekt im Zentrum der Debatte. Dabei betrifft das Thema viele gesellschaftliche Bereiche, so auch die Jugend, die von der Politik oft ausgeklammert wird, erklärt der Jugenddelegierte: „Junge Menschen haben in dieser Logik viel zu wenig Platz als Akteur*innen für Frieden und Sicherheit. Obwohl sie besonders von kriegerischen Konflikten betroffen sind, haben sie zu wenig Mitspracherecht. Es braucht nationale Umsetzungspläne zur UN-Sicherheitsratsresolution Jugend, Frieden und Sicherheit. Generell müssen wir weiter an mehr Diversität in Sicherheitsdebatten und einer stärkeren globale Solidarität mit Opfern von Kriegen und Konflikten arbeiten“, schildert Marvin Huber direkt aus New York.

„Junge Menschen haben viel beizutragen, deshalb müssen sie in allen Aspekten von Konfliktresolution, humanitärer Hilfe und aktiver Friedenspolitik  einbezogen werden“, betont der Jugenddelegierte.

LIVE-ÜBERTRAGUNG DER REDE

Die Rede kann heute, 28.9. ab 23:30 Uhr MEZ, live online mitverfolgt werden. Link: https://media.un.org/en/asset/k12/k120qjq6c5 

ÜBER DAS UN-JUGENDDELEGIERTENPROGRAMM

Die BJV hat sich als gesetzliche Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Österreich zur Aufgabe gemacht, jungen Stimmen auch auf internationaler Ebene Gehör zu verschaffen. Deshalb wurde 2012 ein eigenes UNO-Jugenddelegiertenprogramm auf die Beine gestellt. Junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren können sich als Jugenddelegierte bewerben und u.a. zur UN-Generalversammlung nach New York reisen.

Dort vertreten sie die Anliegen von Kindern und Jugendlichen und sind dabei Teil der offiziellen österreichischen Delegation, die sie auch vor Ort beraten. Weiters stehen während ihres Aufenthalts die Durchführung von Diskussionen sowie das Einbringen von Jugendinteressen bei Verhandlungen von Resolutionen am Programm. Höhepunkt des Aufenthalts ist eine eigene Rede im 3. Komitee für soziale, humanitäre und kulturelle Angelegenheiten. Die Funktion wird jährlich neu ausgeschrieben, die nächste Möglichkeit zur Bewerbung gibt es im Frühjahr 2024. 

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