SPÖ-Lindner/Mras zum Transgender Day of Remembrance: Endlich vollen Schutz für trans*Community sicherstellen!

Sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation fordert entschiedene Maßnahmen gegen Transfeindlichkeit!

Alljährlich steht der 20. November als Transgender Day of Remembrance für das weltweite Gedenken an die Opfer transfeindlicher Gewalt. Internationale Interessensvertretungen wie das europäische Transgender-Netzwerk TGEU warnen seit Jahren vor einem Anstieg von trans*feindlicher Gewalt. Auch in Österreich nahmen im letzten Jahr insbesondere die politischen Angriffe auf trans*Personen zu: Gerade seitens der FPÖ, aber leider auch von Teilen der ÖVP wurde die trans*Community und vor allem trans*Jugendliche immer wieder zum Ziel eines rechten Kulturkampfes im Stil von Trump und AfD. Für die sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation SoHo steht daher fest: „Während rechte und rechtsextreme Gruppen die trans*Community angreifen, kämpfen wir für das, worum es wirklich geht: Selbstbestimmung, Sicherheit und ein angstfreies Leben für trans*Personen in der Mitte unserer Gesellschaft“, betont SoHo-Trans*Sprecherin und Bezirksrätin Dominique Mras gemeinsam mit dem SoHo-Bundesvorsitzenden und SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner. **** 

Als eine der wenigen trans*Politiker*innen in Österreich betont Mras: „Transidente, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen sind besonders vulnerable Gruppen in unserer Gesellschaft. Gerade in den letzten Jahren ist die Angst in vielen Teilen der trans*Community gestiegen – daher ist es umso wichtiger, dass heute wieder viele Kundgebungen von mutigen Aktivist*innen organisiert werden. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen und wir fordern vehement ein echtes Handeln der Bundesregierung gegen Ausgrenzung, Stigmatisierung und Gewalt ein. Wir weisen seit langem auf diese bedenklichen Entwicklungen hin und die Bundesregierung hat bisher keinerlei Maßnahmen gesetzt. Damit muss endlich Schluss sein, denn es geht um Menschenleben!“ 

Die SoHo nutzt den heutigen Tag deshalb, um ein entschiedenes Auftreten gegen Hass und Diskriminierung zu setzen. „Wir brauchen angesichts der steigenden Zahl von Hate Crime endlich einen Nationalen Aktionsplan gegen Hass und die Ausweitung des Diskriminierungsschutzes, auch aufgrund der Geschlechtsidentität!“, so Lindner, „Wir wissen, dass Hassverbrechen und die Verbreitung von Verschwörungstheorien gegen Personen wegen ihrer Geschlechtsidentität ein rasant wachsendes Problem sind – und darauf muss auch die österreichische Politik endlich entschlossen reagieren!“ (Schluss) ls

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