
ORF-1-Doku-Abend zu neuen Arbeitswelten am 29. November: Auftakt mit „40 Stunden? Ohne mich!“ mit Lisa Gadenstätter
Anschließend: „Brennpunkt Österreich: Scheinbar reich“
Wien (OTS) – Die neuen Arbeitswelten sind Thema des Doku-Abends am Mittwoch, dem 29. November 2023, in ORF 1: Weniger Arbeit, mehr Freizeit – und das bei gleichem Lohn? Daran scheiden sich die Geister und vor allem die Generationen. Die Begriffe Vier-Tage-Woche, Stundenreduktion und Work-Life-Balance geistern durch die Medienwelt. Lisa Gadenstätter besucht in „Dok 1: 40 Stunden? Ohne mich!“ um 20.15 Uhr Betriebe, die unterschiedliche Modelle zur Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich anbieten. Anschließend um 21.05 Uhr geht es um das Versprechen vom schnellen Geld: „Brennpunkt Österreich:
Scheinbar Reich“ macht einen Reportage-Streifzug durch die Welt der Reichmacher und Finanzjongleure Österreichs und begegnet dabei Menschen, die fürs Geldvermehren brennen und Menschen, die sich dabei die Finger verbrannt haben.
„Dok 1: 40 Stunden? Ohne mich!“ mit Lisa Gadenstätter um 20.15 Uhr
Lisa Gadenstätter ist unterwegs bei Betrieben, die unterschiedliche Modelle zur Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich anbieten. Welche Herausforderungen dabei auf die Arbeitgeber:innen zukommen, erzählen unter anderem Gastronomen, Optiker, Bierbrauer, Friseure und Bäcker. Und was halten die Österreicher:innen davon? Beim „Dok 1“-Open-Mic werden Passantinnen und Passanten zum Gespräch gebeten. Stressforscherin Karin Schraml und der New-Work-Experte Franz Kühmayer widmen sich dem Thema Arbeitszeitverkürzung aus wissenschaftlicher Perspektive. Wie der Arbeitsmarkt in Österreich strukturiert ist und wie sich das Verhältnis zur Arbeit in den letzten Jahrzehnten verändert hat, erklärt AMS-Vorstand Johannes Kopf. In Großbritannien wurde eine großflächige Studie zur Vier-Tage-Woche durchgeführt. Sophie Roupetz, ORF-Korrespondentin in London, trifft die Initiatoren der Studie und spricht mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
„Brennpunkt Österreich: Scheinbar Reich“ um 21.05 Uhr
Was ist vom Versprechen vom Reichtum, der wenig Arbeit braucht, zu halten? Ist das überhaupt möglich? Und wer bereichert sich mit der Anleitung zum Geldvermehren wirklich? „Brennpunkt Österreich“ trifft seriöse Anlageberater:innen und zweifelhafte Vermögensgurus, sowie erfolgreiche Unternehmer:innen und geprellte Opfer. Der 48-jährige Multimillionär und Investment-Unternehmer „Investmentpunk“ Gerald Hörhan hat mit Immobilien Millionen gemacht und ist auch mit seinen Seminaren und Büchern zu Tipps und Tricks zur Geldvermehrung erfolgreich. Viele junge sogenannte „Finfluencer“ versprechen online auf Instagram, TikTok und & Co. den großen Reichtum. Doch wie seriös sind diese neuen Geldflüsterer? Der 27-jährige Unternehmer Chris Ebner bastelt an seiner Zukunft als Big Influencer. Er will mit anderen TikTok-Stars den „Gentlemen’s Club“ gründen, eine Plattform für junge Männer, die reich und erfolgreich werden wollen. Der 22-jährige Innsbrucker Tizian Schneider hat dem Versprechen der Geldvermehrer den Rücken gekehrt. Er hat vielen jungen Leuten Luxus und Geld versprochen und mit teuren Online-Finanzkursen der IM Mastery Academy selbst gut verdient, bis sich das schlechte Gewissen meldete. Und das Bundeskriminalamt gibt Einblicke in einen der größten Fälle von Finanzanlagenbetrug in der österreichischen Kriminalgeschichte: Das Unternehmen „Juicy Fields“ warb mit Investments in medizinisches Cannabis. Viele investierten ihre kompletten Ersparnisse. Die Schadenssumme beträgt rund 400 Millionen Euro und allein in Österreich dürfte es mehr als 5.000 Geschädigte geben.
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