Berger-Krotsch/ Schober (SPÖ): Bildung für alle Kinder sichern, statt politische Spielchen treiben!

Mit scharfer Kritik reagierten Wiener SPÖ-Gemeinderät*innen Nicole Berger-Krotsch und Marcus Schober auf die jüngsten Äußerungen der FPÖ-Gemeinderatsfraktion.

„Schämen Sie sich! Politik auf dem Rücken von kleinen, unschuldigen Kindern zu machen!”, entgegnet Gemeinderätin Berger-Krotsch (SPÖ), Fraktionsvorsitzende für Bildung, Jugend, Integration und Transparenz, in ihrer Rede zur Aktuellen Stunde dem FPÖ-Gemeinderat Maximilian Krauss und zeigte sich empört über die wiederholten Versuche der FPÖ, das Thema Bildung mit menschenfeindlicher Rhetorik zu vermischen. „Das kauft Ihnen doch niemand mehr ab, Kolleg*innen von der FPÖ! Können Sie das Thema Bildung auch ohne die gekünstelte Aufregung abhandeln?“, so Berger-Krotsch.

Sie forderte ein gemeinsames Vorgehen zur Verbesserung des Bildungssystems: „Kämpfen Sie doch mal mit uns gemeinsam für ein Eintreten und Handeln der Bundesregierung für gerechte Bildungschancen und eine zielgerichtete Unterstützung der Schulen und ihrer Pädagog*innen und Schulleiter*innen! Wir wollen doch alle nur das Beste für die Kinder und Jugendlichen in diesem Lande!”

BERGER-KROTSCH AD BUNDESREGIERUNG: „ES WIRD ZEIT, PROBLEME IM BILDUNGSSYSTEM ANZUGEHEN“

Berger-Krotsch hob hervor, dass es an der Zeit sei, die eigentlichen Probleme im Bildungssystem anzugehen. „Wo ist der so wichtige Ausbau von Kinderbildungseinrichtungen österreichweit geblieben? Der Kindergarten als erste wichtige Bildungsstätte, der eine erfolgreiche Bildungslaufbahn einleiten kann, ist hier besonders wichtig. Wann kommt endlich die Gesamtschule aller 6- bis 14-Jährigen?”, fragte sie und verwies weiters auf den AK-Chancenindex, der Schulen mit besonderen Herausforderungen gezielt unterstützen solle.

Berger-Krotsch erinnerte daran, dass Wien bereit ist, sich den Herausforderungen zu stellen, und forderte die FPÖ auf, ernsthafte Maßnahmen zur Gewaltprävention und Unterstützung der Schulen zu ergreifen: „In Wien ist kein Platz für Gewalt! Die Stadt Wien ist bereit und muss und wird auch hier noch weiter daran arbeiten, dass unser Wien für alle Menschen hier eine Stadt des friedlichen Miteinanders bleibt!”, so Berger-Krotsch.

SCHOBER FORDERT KONSTRUKTIVE ZUSAMMENARBEIT

Gemeinderat Marcus Schober (SPÖ) betonte in seiner Rede während der aktuellen Stunde: „Wir müssen Rahmenbedingungen in allen Feldern schaffen, auch im Beriech Integration. Und es liegt an uns allen, die Rahmenbedingungen für funktionierende Integration zu schaffen. Der Kollege Krauss hat heute eine Statistik erwähnt, in der Wien das Schlusslicht ist. Aber Wien ist auch die einzige Metropole in Österreich und hat damit besondere Herausforderungen – die Lage ist sehr viel komplexer als es hier dargestellt wird. Die Herausforderungen müssen wir gemeinsam lösen, nur so kann es funktionieren.“

Schober schloss an die Lösungsvorschläge seiner Kollegin Gemeinderätin Berger-Krotsch an, in dem er drei Punkte betonte, die essenziell für gelungene Integration sind: „Erwerb guter Deutschkenntnisse, die Vermittlung von Sozialkompetenzen und aktive Inklusion im gesellschaftlichen Leben“.

„Wir in Wien setzen uns weiterhin für ein gerechtes und inklusives Bildungssystem ein und arbeiten konstruktiv an Lösungen“, so Berger-Krotsch und Schober unisono abschließend.

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