Stocker: „Das Umfeld von Herbert Kickl versinkt immer tiefer in einem Sumpf aus Ermittlungen und Anklagen“

Würde Christian Hafenecker dieselben Maßstäbe an sich selbst anlegen, wie bei anderen, wäre er längst rücktrittsreif

„Das Umfeld von Herbert Kickl versinkt immer tiefer in einem Sumpf aus Ermittlungen und Anklagen. Erst heute wurde auf Anfrage der Tageszeitung ‚Der Standard‘ bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Wien den FPÖ-Generalsekretär wegen Dokumentenfälschung als Bestimmungstäter anklagt. Neben den Ermittlungen um den FPÖ-Parteiobmann Herbert Kickl wegen Korruptionsverdachts und den Ermittlungen gegen den Spitzenkandidaten für die steirischen Landtagswahlen rund um die Grazer Finanzaffäre kommt damit nun eine weitere strafrechtliche Dimension für die Spitzenfunktionäre der FPÖ hinzu“, äußert sich der Generalsekretär, Christian Stocker, zur Anklage der Staatsanwaltschaft Wien gegen den FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker.
Man entdeckt schon ein gewisses System, wenn man sich die freiheitliche Partei länger anschaut und auch der aktuelle Fall ist typisch für etwas, was wir bei den Politikern der FPÖ oft erleben. Nämlich der Glaube, man würde über dem Gesetz stehen und könnte es sich so richten, wie man will. Denn während der Rest der Österreicher ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen haben und sich während der Pandemie vor Veranstaltungen haben testen lassen, war Herr Hafenecker scheinbar der Meinung, die Regeln würden nur für andere gelten“, so Stocker weiter und kommentiert abschließend: „Wenn die FPÖ den gleichen Maßstab an sich selbst anlegen würde, wie an andere, dann wäre mittlerweile fast die gesamte Parteispitze rücktrittsreif. Klar ist, mit der Kickl-FPÖ ist kein Staat zu machen.“

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