Das MAK lädt zur Finissage der Ausstellung „PROTEST/ARCHITEKTUR. Barrikaden, Camps, Sekundenkleber“

Letzte Gelegenheit zum Besuch der gemeinsamen Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst

Zum Finale der Ausstellung „PROTEST/ARCHITEKTUR. Barrikaden, Camps, Sekundenkleber“ lädt das MAK am Sonntag, 25. August 2024, zur Finissage und zur letzten Gelegenheit, die spektakuläre, vom DAM – Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main, gemeinsam mit dem MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien, entwickelte Ausstellung zu besichtigen. Eine aktivistische Lesung aus dem Buch “Lobau, was bleibt?” im MAK Garten, ein interaktives Kinderprogramm unter dem Motto „Occupy MAK“ sowie eine Führung mit Projektleiter und Kurator Oliver Elser tauchen noch einmal ein in das oft utopische und mitunter risikoreiche, raumgreifende Spektrum internationaler Protestereignisse.

Über sechs Monate rückte „PROTEST/ARCHITEKTUR. Barrikaden, Camps, Sekundenkleber“ in der oberen MAK Ausstellungshalle unter großem Interesse des Publikums politische Bewegungen in den Mittelpunkt, die sich im öffentlichen Raum geäußert und spezifische Architektur- oder Designobjekte hervorgebracht haben. Die gezeigten Protestereignisse reichen von den Barrikadenkämpfen während der Julirevolution 1830 in Paris bis hinauf ins Heute, vom Körpereinsatz der Protestierenden bis hin zu Protestcamps.

Die Ausstellung und der Katalog stießen sowohl im Zuge der ersten Station im DAM in Frankfurt (16.9.2023-14.1.2024) als auch seit der Eröffnung im MAK auf großes und anerkennendes mediales Echo. International wurde die Station in Wien u.a. in IO Arch (Italien), Domus (Italien), Financial Times (GB), The Guardian (GB), Architectural Review (GB) oder Archpaper.com (USA) besprochen, die Eröffnung im MAK begleiteten Beiträge in nahezu allen nationalen Tages-, Wochen- und zahlreichen Special-Interest-Medien, darunter dérive oder Original. In Radiointerviews kamen anwesende Aktivist*innen zu Wort.

Begleitet wurde die Schau von einem dichten Rahmen- und Vermittlungsprogramm. Es entstand zum Teil in Zusammenarbeit mit Aktivist*innen, lud zum Open Besetzungstraining mit (young)MAK, zu Conversation Pieces, u. a. mit Pia aus dem Hambacher Wald, der Letzten Generation, Friedrich von Borries und Oliver Elser (alle nachzuhören auf MAK.at/podcast), oder ermutigte die jüngsten Besucher*innen im Workshop „MAK Design Kids: Das Fest zum Protest Schilder, Plakate oder T-Shirts für eine nächste Protestaktion“ zu gestalten. Während einer Buchpräsentation gab es einen (ungeplanten) Bannerdrop von Aktivist*innen in der MAK Säulenhalle, das Banner ist nun Teil der MAK Sammlung. 

Der Katalog zur Ausstellung macht in Form eines Lexikons ein weitverzweigtes Feld an Bezügen und Verweisen auf, von 1830 bis 2023, von A wie Abschütten bis Z wie Zwentendorf. Fast 1.000-mal ging er bis dato im MAK Design Shop über den Ladentisch. Er ist erhältlich im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at um Ꞓ 19.

 
FINISSAGE PROTEST/ARCHITEKTUR. BARRIKADEN, CAMPS, SEKUNDENKLEBER

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