
Sima/Ornig: Innovative Produzent*innen und Standler*innen für den neuen Marktraum am Naschmarkt ausgewählt
Baustelle läuft auf Hochtouren – regionaler Markt-Hotspot ab Herbst 2025 als neues Entrée für den Naschmarkt
Während aktuell auf dem bisherigen Naschmarkt-Parkplatz unter dem Motto „raus aus dem Asphalt“ aus einer riesigen Hitzeinsel der begrünte „Naschpark“ wird und auf der 12000m² großen Parkplatzfläche künftig insgesamt an die 80 Bäume Schatten spenden werden, läuft auch östlich der Kettenbrücke die Baustelle für den neuen Marktraum am Naschmarkt auf Hochtouren. Der Rohbau der Bodenplatte und des Kellers sind bereits vollständig abgeschlossen.
Parallel zu den gut voranschreitenden Bauarbeiten nimmt auch das Innenleben des künftigen Marktraums immer mehr Gestalt an. 13 Stände wurden öffentlich ausgeschrieben und die Standler*innen in einem intensiven Auswahlverfahren für den innovativen neuen Hotspot für regionale Produkte ausgesucht. Der Marktraum verspricht ab Herbst ein ganz neues Markterlebnis mit innovativen Impulsen, regionalem Fokus und höchster Produktqualität. Natürlich bleibt auch der beliebte Bauernmarkt erhalten, er wird in die Neugestaltung integriert und mit neuen Bäumen und zusätzlicher Begrünung weiter attraktiviert.
Märktestadträtin Ulli Sima hat sich heute gemeinsam mit Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und NEOS-Märktesprecher Markus Ornig ein Bild vom erfreulichen Baufortschritt gemacht. Zugleich wurden die künftigen Standbetreiber*innen des Marktraums vorgestellt: „Wir haben ganz nach dem Motto ‚kein more of the same‘ außergewöhnliche Interessenten gesucht, die mit einer regionalen, saisonalen und originellen Produktpalette begeistern werden. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir so viele tolle Produzent*innen gefunden haben. Mir ist es wichtig, keine Wiederverkäufer im Marktraum zu haben, sondern Anbieter, die in oder um Wien selbst produzieren. So ist uns etwa das Angebot von Wiener Gemüse ganz wichtig. Denn obwohl es großartiges Gemüse aus Wien, etwa Minigurken, Melanzani oder Paradeiser gibt, findet man dieses selten auf den Märkten“, so Sima. Es werden im 800 m2 großen Marktraum insgesamt 13 Stände vergeben, darunter nur ein Gastroanbieter.
„Schritt für Schritt holen wir die Wiener Märkte zurück zu ihren Wurzeln, als Ort der Qualität, Regionalität und des echten Wiener Lebensgefühls. Der neue Marktraum bringt frischen Schwung in die Stadt und stärkt den Wirtschaftsstandort Wien. Wir schaffen Platz für engagierte Produzentinnen und Produzenten mit frischen Ideen und hochwertigen Lebensmitteln – das ist moderne Marktkultur mit Zukunft. Für uns ist klar, Märkte sind nicht von gestern, sondern ein starkes Angebot von morgen“, betont NEOS Wien Märktesprecher Markus Ornig.
NOVELLE ZUR MARKTORDNUNG: AUS FÜR WASABI-NÜSSE & CO
Gemeinsam haben Sima und Ornig kürzlich zudem eine Novelle zur Marktordnung auf den Weg gebracht, die eine Aufwertung des gesamten Naschmarktes bringen wird. „Wir wollen künftig am ganzen Naschmarkt das Niveau heben, wollen Wasabi-Nüssen und Souvenierstände- mit einer Übergangsfrist – verbannen und den eigentlichen Marktzweck, die Nahversorgung mit frischen Lebensmitteln, weiter stärken.
„Mit der vielfältigen Auswahl der künftigen Produzent*innen für den Marktraum geben wir ganz bewusst jenen eine Chance, die bisher keine Möglichkeit hatten, am Naschmarkt Fuß zu fassen und die zum bisherigen Sortiment eine perfekte Ergänzung darstellen werden. Dabei geht es nicht um gastronomisches Angebot, sondern ganz gezielt um eine vielfältige Auswahl an Produkten aus Eigenproduktion im Wiener Umland. Das reicht von Gemüseraritäten aus dem Donaufeld über kulinarische Spezialitäten beim Wiener Greißler bis hin zu selbstgezüchtetem Wiener Wels. Ergänzt durch weitere Gaumenfreuden wie Schokoladen, Kaffeebohnen oder frisch hergestellten Käse “, erläutert Sima das für Wien einzigartige Konzept.
MARKTRAUM NIMMT GESTALT AN
Indes laufen die Bauarbeiten für das neue Entrée auf Hochtouren. Der Marktraum nimmt nach und nach Form an: Der Rohbau der Bodenplatte, des Kellers und auch des Stiegenhauses sind bereits zur Gänze abgeschlossen. Aktuell wird an den U-Abdichtungen zur U-Bahn gearbeitet, auch die Produktion der speziell anzufertigenden Holzelemente läuft an. Schon im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen und der Marktraum seine Besucher*innen mit frischen Spezialitäten in tollem Ambiente versorgen können.
„Der Bauernmarkt wird unter der Woche von Lebensmittel in Bioqualität reicher und somit die Nahversorgung vielfältiger. Der neue Marktraum bietet lokalen Produzent*innen die Möglichkeit, ihre Produkte wettergeschützt zu präsentieren“, fügt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart hinzu und betont: „Mit der innovativen Schauküche und dem begrünten Dachgarten, der einen einzigartigen Blick über den historischen Markt bietet, gewinnt unser Naschmarkt deutlich an Attraktivität.“
STÄNDE, LANGE TAFEL UND WORKSHOP-KÜCHE SORGEN FÜR REGES MARKTLEBEN
In der Mitte des Marktraumes dient eine große Markttafel als zentraler Treffpunkt und kommunikatives Zentrum des Marktgeschehens. Hier können sich die Besucher*innen die Köstlichkeiten vor Ort genießen oder auch ganz einfach ohne zu konsumieren ins lebhafte Markt-Ambiente eintauchen. Neben den 13 Ständen wird es im Marktraum zudem einen Multifunktionsraum geben, der für diverse Zwecke eingesetzt werden kann und ein zentraler Ort des Lernens und Austauschens rund um das Thema regionale, nachhaltige und gesunde Lebensmittel wird. Ob Brotbackkurse, Blumenwerkstatt oder gemeinsames Obsteinkochen mit Schulkindern – der Raum ist mit einer Workshop-Küche ausgestattet und soll von den einzelnen Standbetreiber*innen, aber auch externen Vermittler*innen bespielt werden.
BREITE PRODUKTPALETTE: DAS ERWARTET DIE KÜNFTIGEN MARKTRAUMBESUCHER*INNEN
Im neuen Marktraum können die Besucher*innen künftig aus einem vielfältigen Angebot wählen. Hier ein Überblick:
Fleisch: Die Bio-Fleischerei Waldgut ist ein Familienbetrieb, der sich auf nachhaltige Tierhaltung im Waldviertel spezialisiert. Sie bieten Freilandrind, -schwein, -lamm, -ziegen, -wild, -huhn, -ente und –gans allesamt aus höchsten Haltungsstandards.
Süßes: Die Wiener Schokoladenmanufaktur „28Lots“ überzeugt mit hochwertiger handgeschöpfter Schokolade aus der eigenen Landstraßer Manufaktur. Die Tafeln sind Fairtrade-zertifiziert, verzichten auf jegliche Konservierungsstoffe und E-Nummern, sogar die Verpackungen werden aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt.
Fisch (Zucht): Hier überzeugt der innovative Aquaponik-Züchter „Blün“ aus dem 22. Bezirk. Aquaponik ist eine nachhaltige Technologie, die Fischzucht und Gemüseanbau in einem geschlossenen Kreislauf vereint. Blün verkauft Wiener Wels und selbst angebautes Gemüse, das Wasser, in dem die Fische schwimmen, wird für die Pflanzen im Glashaus verwendet.
Fisch (Wildfang): Die Wildfisch GmbH legt ihren Schwerpunkt auf Wildfangfisch und beliefert damit renommierte Grastronom*innen. Eine Fischzucht in der unmittelbaren Nähe des Pressegger Sees (Gmd. Hermagor, Kärnten) ermöglicht aber auch die Produktion von eigenen Salmoniden. Ihre fangfrischen Reinanken aus dem Millstätter See wurden von Kund*innen bereits mehrfach als bester Fisch Wiens bezeichnet.
(Berg-)Käse: Die Käsehütte Stix ist ein Familienbetrieb aus Maria Taferl. Bergkäse, Käsespezialitäten von bäuerlichen Hofkäsereien und Dorfsennereien werden ergänzt von veredelten Sorten aus dem hauseigenen Reifekeller. Gegründet als Verein für Direktvermarktung zur Förderung der Bergbauern, vermarktet die Käsehütte nachhaltige österreichische Produkte.
(Frisch-)Käse: Die beiden Brüder aus Apulien „Fratelli Valentino“ runden mit in Wien hergestellten Mozzarella, Ricotta, Stracciatella, Burrata, Primosale und Cacioricotta das Käse-Angebot wunderbar ab. Die Milch stammt aus der nahen Umgebung, aus Laab im Walde, frischer und regionaler geht’s nicht!
Obst & Gemüse: Der Gemeinschaftsstand von der Bioschanze und Hut & Stiel sorgt für die Vitamin-Zufuhr am Markt. Die Gärtnerei Bioschanze ist ein kleiner biodynamischer Gärtnereibetrieb im Herzen des Donaufelds in Wien und ist auf Raritäten und alte Sorten spezialisiert. Hut und Stiel haben sich als Pioniere der nachhaltigen Stadt-Landwirtschaft bereits einen Namen gemacht – sie züchten Speisepilze auf Nebenprodukten der Landwirtschaft.
Blumen aus Wien für Wien: Bunte Blumensträuße und Bundware, sowie
Mediensprecher StRIn Ulli Sima
Can-Paul Güven
Telefon: 0676811881350
E-Mail: Can-paul.gueven@wien.gv.at
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