KHM-Museumsverband begrüßt Klarstellung zur Zukunft des Hauses der Geschichte Österreich

Der KHM-Museumsverband begrüßt die heute bekannt gegebene Entscheidung des Herrn Vizekanzlers und Kulturministers Andreas Babler, die interimistische Lösung für den Verbleib des Haus der Geschichte Österreich in Räumlichkeiten des zum KHM-Museumsverband zählenden Ephesos Museums in der neuen Hofburg einem klaren und tragfähigen Abschluss zuzuführen.

„Diese Entscheidung schafft nicht nur die dringend benötigte Planungssicherheit für das Haus der Geschichte Österreich, sondern ist auch kulturpolitisch ein wichtiges Signal“, erklärt KHM-Generaldirektor Jonathan Fine. „Sie ermöglicht es allen beteiligten Institutionen, ihre jeweiligen Aufgaben wieder mit voller Konzentration und langfristiger Perspektive wahrzunehmen.“

Fine verweist darauf, dass die nun bestätigte Übersiedlung des Hauses der Geschichte Österreich in das MuseumsQuartier Wien zugleich den Weg freimacht, zentrale Sammlungsbereiche des Kunsthistorischen Museums neu und zeitgemäß zu präsentieren. „Insbesondere eröffnet sich damit endlich die Möglichkeit, das Heroon von Trysa in einem angemessenen musealen und wissenschaftlichen Kontext zu zeigen – so, wie es seiner herausragenden kunst- und kulturhistorischen Bedeutung entspricht.“

Das Heroon von Trysa zählt zu den bedeutendsten Monumenten antiker Kunst im Bestand des Kunsthistorischen Museums. Es kann derzeit nicht gezeigt werden, da seine Präsentation in den vergangenen Jahren untrennbar mit den provisorischen räumlichen Lösungen rund um das Haus der Geschichte Österreich verbunden war. „Dass diese Phase nun zu einem guten Ende geführt wird, ist im Interesse aller: der Besucherinnen und Besucher ebenso wie der beteiligten Museen“, so Fine.

Der KHM-Museumsverband begrüßt ausdrücklich die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Kulturministerium, Österreichischer Nationalbibliothek und MuseumsQuartier und sieht der weiteren Entwicklung mit Zuversicht entgegen. „Gerade in Zeiten knapper Budgets ist Klarheit ein hohes Gut. Sie erlaubt es uns, Verantwortung für das kulturelle Erbe zu übernehmen und dieses auch zeitgemäß zu vermitteln“, betont Fine abschließend.

KHM-Museumsverband
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