
Kogler begrüßt Bestätigung für Übersiedlung des Hauses der Geschichte Österreich ins MuseumsQuartier
Der Kultursprecher der Grünen verweist auf den strukturierten und transparenten Prozess zur Standortsuche
„Die heutige Entscheidung des Kulturministers, an der Übersiedlung des Hauses der Geschichte Österreich (hdgö) ins MuseumsQuartier festzuhalten, ist eine gute Nachricht für die österreichische Zeitgeschichtsvermittlung“, erklärt Werner Kogler, Kultursprecher der Grünen.
Kogler erinnert daran, dass die Frage eines geeigneten Standorts für das hdgö seit seiner Eröffnung 2018 intensiv und auf fachlicher Grundlage diskutiert wurde. „Von Beginn an war klar, dass die räumlichen Möglichkeiten in der Neuen Burg am Heldenplatz den Anforderungen eines zeitgemäßen Museums nicht gerecht werden. Die vorhandenen rund 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen in einem klaren Missverhältnis zu den musealen Aufgaben eines nationalen Geschichtsmuseums“, so Kogler.
Bereits ab 2019 seien unter Einbindung von Expert:innen unterschiedliche Szenarien geprüft worden – von Erweiterungen innerhalb der Hofburg über Kooperationen bis hin zu einer Übersiedlung. Die vom damals Grün geführten Kulturministerium unter Staatssekretärin Andrea Mayer verantwortete Standortsuche war sorgfältig, transparent und fachlich fundiert. Die denkmalrechtlichen und baulichen Einschränkungen am Heldenplatz wurden ebenso berücksichtigt wie internationale Standards für Ausstellungsflächen, Vermittlungsarbeit und öffentliche Nutzung.
Das MuseumsQuartier hat sich im Zuge dieser Evaluierungen als klarer Favorit herauskristallisiert. „Mit rund 4.100 Quadratmetern Gesamtfläche, davon etwa 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, bietet der neue Standort genau jene Voraussetzungen, die das hdgö braucht: Raum für Dauer- und Wechselausstellungen, für Bildung, Diskussion und Veranstaltungen – und das an einem international sichtbaren, hervorragend angebundenen Kulturstandort“, so Kogler.
Die im Herbst 2023 getroffene politische Entscheidung für den Umzug sei daher konsequent und überfällig gewesen. „Dass diese Entscheidung nun bestätigt wurde, schafft Planungssicherheit und stärkt die Glaubwürdigkeit kulturpolitischer Prozesse. Es zeigt sich, dass langfristige, evidenzbasierte Entscheidungen auch Regierungswechsel überdauern können“, hält Kogler fest.
Abschließend unterstreicht Kogler die kulturpolitische Bedeutung des Projekts: „Ein starkes Haus der Geschichte Österreich ist zentral für eine lebendige demokratische Erinnerungs- und Gegenwartskultur. Der Standort im MuseumsQuartier wird die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit des hdgö deutlich erhöhen. Wir Grüne begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich.“
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