
Mayer: Illegale Abbrucharbeiten am Khleslplatz werfen neue Fragen zur Vorgangsweise der Stadt auf
Baupolizei bestätigt Rechtsverstoß – Umfassende Aufklärung gefordert
Der heutige Bericht der Tageszeitung „Kurier“ bringt nun Klarheit: Der historische Taubenschlag am Khleslplatz wurde ohne die erforderliche Bewilligung abgerissen. „Diese Vorgänge stehen geradezu sinnbildlich für die skandalöse Causa Khleslplatz. Diese ist ein Paradebeispiel dafür, wie Stadtentwicklung nicht ablaufen sollte: Ohne echte Bürgerbeteiligung und ohne Transparenz“, so der Bezirksparteiobmann der Meidlinger Volkspartei, Gemeinderat Lorenz Mayer.
Die Wiener Baupolizei hat bestätigt, dass für den Abbruch des jahrhundertealten Bauwerks eine Genehmigung notwendig gewesen wäre und ein entsprechender Antrag nie gestellt wurde. „Das wirft die berechtigte Frage auf, wie ein derart gravierender Eingriff überhaupt passieren konnte, ohne dass rechtzeitig eingegriffen wurde“, so Mayer.
Der Khleslplatz stehe seit Jahren im Mittelpunkt intensiver Diskussionen über Ortsbildschutz und Lebensqualität im Bezirk. „Viele Anrainerinnen und Anrainer haben sich engagiert, weil sie Sorge hatten, dass historische Substanz und gewachsene Strukturen verloren gehen. Der jetzige Fall bestätigt leider, dass diese Sorgen nicht unbegründet waren“, betont Mayer.
Besonders wichtig sei nun eine lückenlose Aufklärung. „Es muss offengelegt werden, wie es überhaupt zu diesem Vorgang kommen konnte und welche Konsequenzen nun daraus gezogen werden“, fordert Mayer abschließend.
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