Santander-Finanzbarometer: Jeder Zweite hat finanzielle Sorgen

Die Hälfte der ÖsterreicherInnen bezeichnen ihre aktuelle finanzielle Lage als „eher angespannt“ bzw. „kritisch“. Das zeigt das Ergebnis einer neuen Umfrage von Santander.

Die anhaltend schwache Wirtschaftslage, die Teuerung und die steigende Arbeitslosigkeit schlagen auf die Brieftaschen der Österreicherinnen und Österreicher durch: In einer Umfrage zum Jahreswechsel gestehen 52% finanzielle Sorgen ein. Dazu ist Sparen nach wie vor einer der Hauptvorsätze für 2026. Mehr als die Hälfte will eine finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben anlegen.

„Die Ergebnisse unseres Santander-Finanzbarometers unterstreichen, wie wichtig ein wirtschaftlicher Aufschwung nach der zuletzt schwierigen Phase ist. Gleichzeitig stimmt es positiv, dass viele Menschen ihre Finanzen aktiv steuern und vorsorgen“, sagt OLAF PETER POENISCH, CEO VON SANTANDER ÖSTERREICH.

FINANZLAGE FÜR VIELE SCHLECHTER ALS IM VORJAHR

Konkret bezeichnen 39% ihre finanzielle Situation als „eher angespannt“, dazu kommen noch 13%, die Schwierigkeiten haben, ihre laufenden Kosten zu decken. Nur jeder Zehnte beurteilt seine finanzielle Lage als „sehr gut“, 37% als „eher gut“. Interessant ist der Vergleich zum Vorjahr: 40% sagen, dass sich die persönliche finanzielle Situation seither etwas oder deutlich verschlechtert hat. Für 45% blieb sie gleich, für 14% wurde sie besser.

SPAREN UND KOSTEN SENKEN DOMINIEREN FINANZVORSÄTZE 2026

Daraus ergeben sich die wichtigsten Vorsätze zum Thema Geld für 2026 (Mehrfachnennungen waren möglich): 40% der Befragten wollen ihre Ausgaben durch Preisvergleiche, Rabatte und Aktionen senken. Ebenso viele planen, Fixkosten wie Energie, Versicherungen und Abonnements zu reduzieren. Immerhin genauso viele haben sich vorgenommen, mehr Geld zur Seite zu legen. Jeder Vierte möchte seine Schulden abbauen, 14% möchten das eigene Finanzwissen verbessern (bei den unter 30-Jährigen sogar jeder Dritte).

Größere Anschaffungen wie ein neues Auto oder Möbel stehen derzeit kaum im Fokus: Nur 9% planen entsprechende Ausgaben. Jeder Fünfte hat gar keine speziellen Finanzvorsätze für das heurige Jahr.

NOTGROSCHEN UND URLAUB WICHTIGSTE SPARMOTIVE 2026

Gespart wird in Österreich vor allem für Unvorhergesehenes: Sechs von zehn Österreichern wollen heuer Geld als „Notgroschen“ für unerwartete Ausgaben zurücklegen. An zweiter Stelle stehen Urlaub und Freizeit, für die rund ein Drittel spart. Größere Anschaffungen wie ein neues Auto sowie Ausgaben rund ums Wohnen – von Miete und Kaution bis zu Renovierungen oder dem Eigenheim – sind für etwa ein Viertel ein Sparziel.

Auch langfristige Motive spielen eine Rolle: Rund jeder Fünfte spart für den Vermögensaufbau, etwa für Pension, Fonds oder Aktien. Ebenso viele legen Geld für Gesundheitskosten oder für Kinder und Enkelkinder zurück. Die Rückzahlung bestehender Kredite steht bei 16% im Fokus. Für Ausbildung wird mit 7% vergleichsweise selten gespart. Knapp jeder sechste Österreicher kann sich derzeit gar kein Sparen leisten.

„Der Fokus auf Sparen, Kostenbewusstsein und Schuldenabbau zeigt, dass viele Menschen finanziell verantwortungsvoll und mit Blick auf die Zukunft handeln“, so POENISCH.

SANTANDER-FINANZBAROMETER

Das Santander-Finanzbarometer liefert regelmäßig Einblicke in das Finanzverhalten der Österreicherinnen und Österreicher. Die vorliegende repräsentative Erhebung für die neue Ausgabe wurde Anfang Jänner 2026 vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag von Santander durchgeführt. Befragt wurden über 1.500 Personen mit Wohnort in Österreich. Die Schwankungsbreite beträgt 2,5%.

ÜBER SANTANDER

Die Santander Consumer Bank GmbH ist Österreichs Spezialist für Konsumentenkredite mit dem Ziel, Mobilität und Dinge des täglichen Bedarfs für Menschen leistbar zu machen. Zum Produktportfolio gehören Barkredite, Teilzahlungen, Debitkarten, Kfz-Kredite, Leasing und Versicherungen. Im Sparbereich zählen Tages- und Festgeldkonten zum Angebot. Santander ist in Österreich enger Partner des heimischen Handels. Mit rund 3.200 Kooperationen aus dem Einzel- und Kfz-Handel ist das Unternehmen der führende herstellerunabhängige Finanzierer von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Santander beschäftigt in Österreich über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt 29 Filialen sowie ein Kundenservice-Center. Per Ende Juni 2025 betreut die Bank 389.000 Kundinnen und Kunden. Mit Sitz in Wien operiert das Unternehmen mit einer österreichischen Banklizenz und unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung.

Santander in Österreich ist Teil der 1857 gegründeten Banco Santander mit Sitz in Spanien. Die Finanzgruppe ist gemessen an der Marktkapitalisierung einer der größten Banken weltweit. Die Aktivitäten der Gruppe sind in fünf globale Geschäftsbereiche zusammengefasst: Retail & Commercial Banking, Digital Consumer Bank, Corporate & Investment Banking (CIB), Wealth Management & Insurance und Payments (PagoNxt, Karten). Per Ende Juni 2025 betreibt die Gruppe 7.700 Filialen, beschäftigt über 204.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 176 Millionen Kundinnen und Kunden.

PRESSEBILDER VON CEO OLAF PETER POENISCH STEHEN HIER ZUM DOWNLOAD ZUR VERFÜGUNG.

Santander Consumer Bank GmbH
Mag. Daniel Mayr
Telefon: +43 (0)50203 9139
E-Mail: daniel.mayr@santander.at
Website: https://www.santanderconsumer.at

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