
VPNÖ-Zauner/Dinhobl: „Schluss mit blockieren. Wien muss operieren!“
Volkspartei Niederösterreich bildet Speerspitze im Kampf für die niederösterreichischen Landsleute
Die Volkspartei Niederösterreich erhöht in der Debatte um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern die Schlagzahl und startet eine landesweite Kampagne mitsamt einer Unterschriftenaktion.
„Seit Monaten sehen wir eine Entwicklung, die viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zurecht fassungslos und wütend macht. Immer öfter werden unsere Landsleute in Wiener Spitälern abgewiesen – nur weil sie aus Niederösterreich sind. Aus diesem Grund erhöhen wir mit dem heutigen Tag die Schlagzahl und starten als die Niederösterreich-Partei die Kampagne ‚Schluss mit Blockieren. Wien muss operieren!‘. Damit schaffen wir einen Schulterschluss mit allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern, die auf einen gerechten Umgang mit unseren Landsleuten pochen wollen”, betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner.
Teil der Kampagne sind eine eigene Website, eine Unterschriftenaktion sowie Informations- und Verteilaktionen im ganzen Land. „Unsere Landsleute haben es satt, als Patienten zweiter Klasse behandelt zu werden. Das unterstreicht eine aktuelle OGM-Kurier-Umfrage, in der 65 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher die jüngste Klage eines Gastpatienten als den richtigen Weg empfinden. Spätestens jetzt sollte auch Herrn Hacker klar sein: Wir meinen es ernst mit unseren Ankündigungen und lassen die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nicht im Stich. Es kann nicht sein, dass ausländische Staatsbürger mit einem Wiener Meldezettel behandelt werden, obwohl sie nie einen Cent ins System eingezahlt haben – tausende Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aber nicht. Wenn Herr Hacker Geld für die Wiener Stadtkasse sucht, dann kann er gerne das niederösterreichische Sozialhilfemodell kopieren. Wien würde sich damit rund 300 Millionen Euro sparen”, so Zauner.
Der Gesundheitssprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Franz Dinhobl, ergänzt: „Niederösterreich verzichtet jährlich auf 500 Millionen Euro, um die Behandlung von unseren Landsleuten sicherzustellen. Das ist kein freiwilliger Akt und keine Kulanz, sondern eine klare Verpflichtung. Erst 2023 hat Bürgermeister Ludwig im Rahmen des Finanzausgleichs seine Unterschrift unter die Gastpatienten-Regelung gesetzt. Über 200.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher pendeln jeden Tag nach Wien und erwirtschaften täglich Einnahmen für die Stadt in Millionenhöhe. Wir erwarten uns daher, dass Wien die Gesundheitsversorgung nicht vom Meldezettel abhängig macht und Herr Hacker seine herzlose Haltung der vergangenen Monate aufgibt. Aus der Bundeshauptstadt braucht es ernstgemeinte Lösungsvorschläge und keine durchschaubaren Nebelgranaten.”
“Unsere Landsleute erwarten sich eine Klärung der Fragen. Diese wird entweder am Verhandlungstisch oder vor Gericht erfolgen. Was es jetzt braucht, ist ein Schulterschluss mit allen Gastpatientinnen und Gastpatienten. Deshalb laden wir alle Niederösterreichinnen und Niederösterreicher ein, unsere Petition mit ihrer Unterschrift zu unterstützen und sagen in aller Deutlichkeit: Schluss mit Blockieren, Wien muss operieren”, so Zauner und Dinhobl abschließend.
Nähere Informationen, weitere Zahlen und Fakten sowie die Möglichkeit, diese Petition zu unterschreiben, sind unter www.gastpatienten.at zu finden.
Volkspartei Niederösterreich
E-Mail: presse@vpnoe.at
Website: https://vpnoe.at/presse/
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