Grüne/Hammer: Rosenkranz beim Akademikerball: „Untragbar für das Amt“

Unverständlich, warum die Hofburg ihre Räumlichkeiten für diese braune Tanzveranstaltung zur Verfügung stellt

„Beim Akademikerball wird Rechtsextremismus im wahrsten Sinne des Wortes salonfähig gemacht. Die Veranstaltung ist seit jeher kein harmloser Tanzabend, sondern ein internationales Vernetzungstreffen von extremen Rechten, Neonazis und Anti-Demokraten. Wenn sich dort Figuren wie Alexander Dugin oder Martin Sellner mit FPÖ-Granden die Klinke in die Hand geben, ist klar: Das ist kein Folkloretermin, sondern ein politisches Signal, dass die FPÖ offen mit der extremen Rechten kooperiert“, meint der Rechtsextremismus-Sprecher der Grünen, Lukas Hammer, und weiter: „Walter Rosenkranz beweist mit seinem regelmäßigen Antanzen beim Akademikerball einmal mehr, dass er für das Amt des Nationalratspräsidenten untragbar ist. Das ist unwürdig und eine Schande für die Republik.“

Für Hammer ist es darüber hinaus unverständlich und schadet dem Ansehen der Stadt, dass die Hofburg ihre Räumlichkeiten für diese braune Tanzveranstaltung zur Verfügung stellt: „Wir haben eine IFG-Anfrage zum Pachtvertrag zwischen Republik und Hofburg-Betreibergesellschaft gestellt: Mit dem Verweis auf ‚fehlendes öffentliches Interesse‘ wurde jede Auskunft verweigert.“

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