
Bundesheer: Fünf Heeressportler im Paralympic-Team
Verabschiedung der Heeressportler zu den Paralympischen Spielen
Am 24. Februar fand im Palais Berg die offizielle Vereidigung der Parasportlerinnen und Parasportler des Österreichischen Paralympischen Comités statt. Von 6. bis 15. März werden die besten Sportlerinnen und Sportler bei den Paralympischen Spielen in Mailand-Cortina antreten. Österreichs Mannschaft umfasst 19 Athletinnen und Athleten – fünf sind Leistungssportler des Bundesheeres. Die Heeressportler werden in den Disziplinen Para-Ski-Alpin und Para-Snowboard antreten.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die Paralympischen Spiele sind ein Zeugnis sportlicher Höchstleistungen. Sie repräsentieren unser Land, wie auch unsere Werte, die wir alle teilen – Respekt, Gleichheit und die Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht hat, sein volles Potenzial zu entfalten. Ich wünsche allen Athletinnen und Athleten, dass ihre Träume und Wünsche bei diesen Spielen in Erfüllung gehen“.
Korporal Johannes Aigner mit Guide Gefreiter Nico Haberl gelten im Para-Ski-Alpin einmal mehr als Top-Favoriten. Bei seiner Paralympicspremiere 2022 in Beijing gewann er bei 5 Starts 2 x Gold, 2x Silber und 1x Bronze. Die Heeressportler vom Heeres-Leistungssportzentrum Seebenstein peilen auch bei diesen Spielen in Mailand-Cortina Edelmetall in allen Starts an. Korporal Nico Pajantschitsch gilt im Para-Ski-Alpin als Medaillenkandidat für die kommenden Paralympics und geht mit großen Ambitionen an den Start. Für den Heeressportler vom Heeres-Leistungssportzentrum Faak am See ist es bereits die dritte Teilnahme an den Paralympischen Spielen. Als fixer Bestandteil des Para-Ski-Team Alpin überzeugte er in dieser Saison mit starken Weltcupplatzierungen und unterstrich damit eindrucksvoll seine Topform auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt. Der Tiroler Para-Snowboarder Gefreiter Rene Eckhart zählt mit beeindruckenden zwölf Jahren im Weltcup zu den erfahrensten Athleten im österreichischen Aufgebot. Über ein Jahrzehnt hinweg hat er auf internationaler Bühne Konstanz bewiesen und sich damit als fixe Größe im Para-Snowboardsport etabliert. Für den Heeressportler vom Heeres-Leistungssportzentrum Innsbruck ist es die zweite Teilnahme an den Spielen. Mit Oliver Dreier steht ein weiterer außergewöhnlicher Heeressportler im österreichischen Team, der im Para-Snowboardcross bei den Paralympics an den Start geht. Der Bundesheer-Leistungssportler vom Heeres-Leistungssportzentrum Linz kann auf eine beeindruckende Weltklassekarriere als Ironman zurückblicken und krönte sich zudem viermal zum Weltmeister im Duathlon. Sein Wechsel zum Snowboard unterstreicht seinen unermüdlichen sportlichen Ehrgeiz und seine Vielseitigkeit.
Das Heeressportzentrum fördert mit seinen elf Heeres-Leistungssportzentren seit 1962 den österreichischen Leistungssport. Jährlich sind circa 495 Personen, davon 30 im Behindertensport, Teil des Förderprogramms des Heeressports. Traditionell stellt der Heeressport zahlreiche Teilnehmer bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen- und Paralympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften. Die Athleten des Bundesheeres haben bereits in der Vergangenheit unzählige Erfolge und Medaillen für Österreich erzielt.
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