
Hanke/Mikl-Leitner/Landbauer: Moderne Akkutriebzüge für Niederösterreichs Regionalbahnen
Mit dem Fahrplan 2028/2029 sind sieben weitere neue Akku-Züge auf Regionalbahnen in Niederösterreich im Einsatz.
Mobilitätsminister Peter Hanke, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verkehrslandesrat Udo Landbauer stellen gemeinsam die Finanzierung für sieben weitere Akkutriebzüge auf Niederösterreichs Regionalbahnen sicher. Die zusätzlichen Cityjets des Typs FLIRT Akku werden im Zuge eines Rahmenvertrags von der ÖBB bei Stadler Rail bestellt. Mit dem Fahrplan 2028/2029 profitieren die Fahrgäste der niederösterreichischen Regionalbahnen von dem neuen Wagenmaterial. Die Fahrzeuginvestition beträgt rund 63 Millionen Euro und erfolgt durch die ÖBB-Personenverkehr AG. Der Bund übernimmt rund 70 Prozent der Kosten der Verkehrsdienste, das Land Niederösterreich rund 30 Prozent.
Mit den neuen Akkutriebzügen, die unter anderem über Klimatisierung und barrierefreie Einstiege verfügen, wird auf den genannten Strecken eine deutliche Qualitätsverbesserung für die Fahrgäste erzielt. Bereits ab 2028 werden schrittweise 16 Akkutriebzüge auf der Kamptal- und der Kremserbahn zwischen St. Pölten und Horn eingesetzt.
Mobilitätsminister Peter Hanke sieht in der Investition eine massive Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im ländlichen Raum: „Mit dieser Investition steigern wir den Fahrkomfort auf den Regionalbahnen erheblich und dekarbonisieren Schritt für Schritt den Regionalverkehr. Der Betrieb mit Akku-Zügen anstelle von Dieseltriebwagen reduziert den CO2-Ausstoß pro Jahr um rund 1.200 Tonnen und spart eine halbe Million Liter Diesel ein. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich diese wichtige Finanzierung auf den Weg bringen konnten.“_ _Das Mobilitätsministerium leistet damit einen relevanten Beitrag, die Daseinsvorsorge im ländlichen Gebiet in Niederösterreich sicherzustellen.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit den neuen Akkutriebzügen investieren wir in moderne, regionale und klimafreundliche Mobilität im Zentralraum Richtung Krems und Kamptal sowie ins Mostviertel auf die Erlauftalbahn. Gerade für Pendlerinnen und Pendler bedeutet das mehr Komfort, mehr Verlässlichkeit und eine zeitgemäße Verbindung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Gleichzeitig stärken wir damit auch den Tourismus im Kamptal, Krems und dem Erlauftal, denn attraktive Bahnverbindungen machen unsere Ausflugs- und Urlaubsregionen noch besser erreichbar. Moderne Züge, bessere Qualität und klimafreundlicher Verkehr – das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Niederösterreich als starken Lebens-, Arbeits- und Tourismusstandort weiter zu stärken.“
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer betont: „Mit der Erweiterung der Akku-Zug-Flotte bekennen wir uns ganz klar zu unseren Regionalbahnen. Die neuen, zusätzlichen sieben Fahrzeuge, die künftig auf der Strecke der Erlauftalbahn eingesetzt werden, lösen die bis zu 40 Jahre alten, nicht barrierefreien Dieseltriebwägen ab. Wir setzen damit einen weiteren Meilenstein für einen modernen öffentlichen Verkehr für die gesamte Region und steigern so die Lebensqualität unserer Landsleute maßgeblich. Mit dem Einsatz der bis 2029 insgesamt 23 neuen Akkutrieb-Züge, katapultieren wir den Nahverkehr in Niederösterreich in eine neue Ära.“
DETAILS ZU DEN AKKUTRIEBZÜGEN
Die Züge verfügen über 160 Sitzplätze und 12 Fahrradstellplätze, sind 63 Meter lang und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Sie bieten Pendler:innen eine Klimaautomatik, barrierefreie Einstiege, ergonomische Komfortsitze, Steckdosen sowie ein modernes Fahrgastinformationssystem.
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Pressesprecher Jan Hofmann
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