dabei-austria Mitgliederversammlung bestätigt erweiterten Vorstand und ihre Vorsitzende Eva Skergeth-Lopič

Eva Skergeth-Lopič in fünfter Amtsperiode als Vorsitzende bestätigt, zwei Neuzugänge verstärken Vorstandsteam. Dachverband macht Druck für ATF-Reform und inklusiven Arbeitsmarkt

Der Vorstand von _dabei-austria_, dem bundesweiten Dachverband Berufliche Inklusion Austria, wurde am 18. März im Rahmen der Mitgliederversammlung in Linz neu gewählt. Eva Skergeth-Lopič bleibt an der Spitze und tritt damit ihre fünfte Periode als Vorsitzende an.

KONTINUITÄT AN DER SPITZE DES DACHVERBANDES

Gemeinsam mit ihr engagiert sich ein Team aus insgesamt 10 Personen: Weiterhin aktiv sind Andreas Jesse (autArK Soziale Dienstleistungs-GmbH) als Stellvertreter, Kassierin Andrea Fechter (Volkshilfe Arbeitswelt), Kassier-Stellvertreter Gernot Reinthaler (ÖZIV-Bundesverband), Schriftführer Harald Schneider (arbas Arbeitsassistenz Tirol GmbH) sowie die Vorstandsmitglieder Monika Weibold (Jugend am Werk / BBRZ), Andreas Pepper (Jugend am Werk Steiermark) und Gerda Reiter (innovia gem GmbH).

Personell erweitert und verstärkt wird der Vorstand um Andrea Stoick, Geschäftsführerin der Psychosoziale Zentren gGmbH, als Sprecherin für den Fachbereich Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, sowie Maria Strobl, Bereichsleiterin Inklusive Bildung – Berufliche Inklusion bei der Caritas der Erzdiözese Wien.

_„Dass Eva Skergeth-Lopič nun für ihre fünfte Periode als Vorstandsvorsitzende wiederbestellt wurde, spricht für das Vertrauen unserer 97 Mitgliedsorganisationen in die Arbeit des Vorstands. Das Team repräsentiert die österreichweit verfügbare Angebotslandschaft mit hoher fachlicher Expertise und steht als strategisches Gremium für Kontinuität und Entwicklung gleichermaßen. Das ermöglicht, die aktuellen Herausforderungen im Bereich der beruflichen Inklusion konsequent anzugehen“_, sagt Christina Schneyder, Geschäftsführerin von _dabei-austria_.

STARKE STIMME FÜR EINEN INKLUSIVEN ARBEITSMARKT

Die vom Sozialministeriumservice beauftragten Projekte stehen für berufliche Chancen für Menschen mit Behinderungen und Jugendlichen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf. Österreichweit engagieren sich rund 2.800 Inklusionsfachkräfte mit ihrer starken Vernetzung zu regional verorteten Wirtschaftsunternehmen dafür, jeder einzelnen Person eine geeignete berufliche Aufgabe am ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Alle im Dachverband organisierten Projekte tragen maßgeblich dazu bei, die Beschäftigungsfähigkeit der insgesamt 110.000 Teilnehmer:innen pro Jahr zu stärken und somit deren Integration in die Erwerbsarbeit zu forcieren. Das erklärte Ziel in allen Maßnahmen ist klar: _„Durch berufliche Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt soll sich jede einzelne Person über ein kollektivvertraglich geregeltes Arbeitsverhältnis ein eigenständiges Einkommen verdienen und davon leben können“_, sagt die _dabei-austria_-Vorsitzende Eva Skergeth-Lopič. _„Das reduziert volkswirtschaftlich gesehen langfristige Transfermaßnahmen und wirkt dem steigenden Arbeitskräftemangel entgegen!“_

DREI FORDERUNGEN AN DIE BUNDESREGIERUNG

Die diesjährige Mitgliederversammlung stand allerdings im Zeichen von bundesweiten Programm- und Angebotskürzungen. Die berufliche Inklusion steht erheblich unter Druck. Der Ausgleichstaxfonds als zentrales Finanzierungsinstrument steht vor strukturellen Herausforderungen und wachsendem Reformbedarf.

Im Namen von 97 Mitgliedsorganisationen im Dachverband berufliche Inklusion _dabei-austria_ fordert Eva Skergeth-Lopič daher die Bundesregierung und alle beteiligten Ministerien umgehend zu konkreten Schritten auf:

* ATF SOFORT STABILISIEREN: Die geplante degressive Gestaltung der Bundeszuschüsse muss überprüft und für das Doppelbudget 2027/2028 korrigiert werden. Teilnehmer:innen brauchen verlässliche Unterstützungsstrukturen.
* ATF-EVALUIERUNG JETZT STARTEN: Das im Regierungsprogramm verankerte Vorhaben muss unverzüglich umgesetzt werden – unter Einbindung von _dabei-austria_ und den betroffenen Organisationen.
* FINANZIERUNGSLOGIK REFORMIEREN: Gemeinsam mit allen Stakeholdern muss ein nachhaltiges Einnahmenmodell entwickelt und politisch beschlossen werden.

_„Für mich ist dabei-austria die zentrale Interessensvertretung für einen inklusiven Arbeitsmarkt, in dem alle Menschen mit Behinderungen faire Chancen haben. Die UN-Behindertenrechtskonvention weist uns in Österreich seit 2008 den Weg – sie muss politische Entscheidungen verbindlich leiten. Konkrete Maßnahmen für berufliche Inklusion brauchen den geeigneten gesetzlichen Rahmen und eine nachhaltig geregelte Finanzierung. Dafür will ich mich, gestärkt durch strategische Allianzen und im Dialog mit Politik und Wirtschaft, weiterhin konsequent engagieren“_, sagt Eva Skergeth-Lopič.

Dachverband Berufliche Inklusion – Austria
Andreas Bachmann
Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +436502070112
E-Mail: a.bachmann@dabei-austria.at
Website: https://www.dabei-austria.at/

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