Pionierstädte bringen Klima-Lösungen auf internationale Bühne

Österreichs Klimapioniere: Nachhaltige Stadtentwicklung im Rampenlicht der Urban Future Conference

ÖSTERREICHISCHE LÖSUNGSANSÄTZE FÜR DIE KLIMANEUTRALE STADT STOSSEN AUF GROSSES INTERNATIONALES INTERESSE: AUF DER DIESJÄHRIGEN URBAN FUTURE CONFERENCE IN LJUBLJANA (24. BIS 27. MÄRZ) GESTALTEN SIEBEN ÖSTERREICHISCHE PIONIERSTÄDTE DAS OFFIZIELLE PROGRAMM AKTIV MIT. IN ZWEI FACH-WORKSHOPS PRÄSENTIEREN DIE PIONIER-GROSSSTÄDTE GRAZ, KLAGENFURT, LINZ UND VILLACH SOWIE EISENSTADT, LIENZ UND TULLN IHRE INNOVATIVEN WEGE ZUR KLIMANEUTRALITÄT UND STÄRKEN DAMIT DEN EUROPÄISCHEN AUSTAUSCH.

Die Urban Future Conference gilt als ein zentraler Treffpunkt für nachhaltige Stadtentwicklung in Europa und vernetzt Politik, Wirtschaft und Forschung. Für die österreichischen Pionierstädte der „Mission Klimaneutrale Stadt“ ist dies eine wertvolle Bühne: Sie können ihre Lösungen und Projekte international sichtbar machen und gleichzeitig von den Erfahrungen anderer Städte lernen.

„Österreichische Städte zeigen bereits heute, wie innovative Lösungen für klimaneutrale und lebenswerte Räume aussehen können. Die Urban Future Conference ist eine wichtige Bühne, die hilft, Innovationen made in Austria einem internationalen Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Innovationsminister Peter HANKE. Die Einladung zur Gestaltung zweier Workshops unterstreiche die hohe Qualität dieser Pionierarbeit.

KLEINE STÄDTE, GROSSE WIRKUNG: TRANSFORMATION ABSEITS DER METROPOLEN

Unter dem Titel „The Power of Towns and Smaller Cities“ zeigen Tulln, Eisenstadt und Lienz, dass der Wandel zur Klimaneutralität auch außerhalb großer Metropolen gelingt.

* Tulln präsentiert die Transformation des Nibelungenplatzes von einer versiegelten Verkehrsfläche hin zu einem begrünten, klimaresilienten Aufenthaltsraum.
* Lienz setzt auf einen fundierten Klimaneutralitätsfahrplan bis 2040, der insbesondere die sanfte Mobilität und den Fußverkehr in der Innenstadt stärkt.
* Eisenstadt als kleinste Hauptstadt Österreichs bereichert den Austausch durch die Präsentation des ersten öffentlichen Nahverkehrsliniensystem des Burgenlandes – dem Stadtbus Eisenstadt. Auf vier Linien machen die elektrisch betriebenen Busse klimafreundliche Mobilität auch in der Kleinstadt möglich.

„Unsere Pionierstädte zeigen, wie vielfältig und praxisnah Lösungen für die klimaneutrale Stadt bereits heute umgesetzt werden. Der internationale Austausch auf Konferenzen wie der Urban Future ist besonders wertvoll, um erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und gleichzeitig neue Impulse für Österreich mitzunehmen“, sagt Bernd VOGL, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

VERNETZUNG UND INNOVATIVE STADTPOLITIK

Der zweite interaktive Workshop wird von den österreichischen Pionier-Großstädten Graz, Klagenfurt, Linz und Villach bespielt. Darin zeigen die Städte Beispiele von innovativen Ansätzen lokaler Klima-Governance-Ansätze auf und diskutieren diese mit dem Publikum.

* Graz bringt ihren Ansatz der Klimapakte mit, um Unternehmen in den Wandel einzubinden.
* Klagenfurt teilt Erfahrungen aus Aktivitäten ihrer lokalen Klimainnovationsagentur für die Stadt.
* Villach stellt Schritte zu einem integrierten Nachhaltigkeitsmanagement anhand Klimaneutralitätsreifegrade vor.
* Linz präsentiert innovative Methoden, um Einwohner:innen in die Erneuerung des Stadtteils einzubeziehen.

ÜBER DIE MISSION KLIMANEUTRALE STADT

Die Mission Klimaneutrale Stadt unterstützt österreichische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit Städten, Wirtschaft, Forschung und Bevölkerung konkrete Lösungen, die Städte klimafit, lebenswert und zukunftssicher machen, zu entwickeln und umzusetzen. Die Mission wird gemeinsam vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Klima- und Energiefonds getragen.

Klima- und Energiefonds
Mag. Katja Hoyer
Telefon: +43/1/585 03 90-23
E-Mail: katja.hoyer@klimafonds.gv.at
Website: https://www.klimafonds.gv.at

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