
WK Wien Ruck zu S1: „Endlich geht etwas weiter“
Regionenring um Wien ist Lebensader für den Wirtschaftsstandort – Lückenschluss der S1 essenziell für weitere Stadtentwicklung und Betriebsgebiete
„Endlich kommt Bewegung in dieses wirklich wichtige Projekt“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. Die ASFINAG hat mit den Arbeiten am Lückenschluss der S1 begonnen. Ruck: „Das ist ausgesprochen positiv, denn einen geschlossenen Regionenring um Wien brauchen wir wie einen Bissen Brot. Gut, dass die Phase der permanenten Verzögerung nun endet. Der Regionenring ist eine essenzielle Lebensader für die Wirtschaft – nicht nur in, sondern auch um Wien.“
Besonders wichtig ist der Lückenschluss der S1 für die Weiterentwicklung von Wien jenseits der Donau – nicht nur wenn es um Wohngebiete geht. Die S1 und die daran gekoppelte Spange Seestadt Aspern sowie die Stadtstraße gewährleisten auch die leistungsfähige Anbindung von großen Betriebsflächen vor allem im 22. Bezirk. „Das ist das bedeutendste Entwicklungsgebiet für Betriebsansiedlungen in Wien“, so Ruck: „Ohne den Lückenschluss der S1 werden neue Unternehmensstandorte – und die damit verbundenen zusätzlichen Arbeitsplätze – in diesem Gebiet schwierig bis unmöglich.“
VERKEHR SMART LENKEN
Abgesehen von der Tatsache, dass sich Infrastrukturprojekte wie der Lückenschluss der S1 konjunkturbelebend auswirken, sei die derzeitige Lenkung des Transitverkehrs in Wien „mehr als antiquiert“, sagt Ruck: „Wien ist eine der wenigen Metropolen, die den Transitverkehr durch die Stadt, statt um die Stadt lenkt. Die fast schon permanent verstopfte Tangente ist Ausfluss dessen. Das ist einer smarten Stadt nicht würdig.“
Wirtschaftskammer Wien
Michael Vorauer
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