Sima/Papai: Baustart für Zwei-Richtungs-Radweg in Leichtbauweise in der Leopold-Ferstl-Gasse

Kostengünstiger und sicherer Lückenschluss zwischen der Floridsdorfer Hauptstraße und der Schöpfleuthnergasse

Jeder Meter im Radverkehrsnetz zählt – und Floridsdorf ist ganz vorne dabei! Im Zuge der großen Radwegeoffensive des 21. Bezirks entstanden in den letzten Jahren bereits zahlreiche Projekte, wie der Zwei-Richtungs-Radweg entlang der Floridsdorfer Hauptstraße, der Zwei-Richtungs-Radweg auf der Angerer Straße und die beidseitigen Ein-Richtungs-Radweg auf dem ersten Abschnitt der Leopoldauer Straße. Nun startet diese Woche ein neues Projekt, das eine Lücke schließt und bereits Ende Mai fertig sein soll: Auf einer Länge von insgesamt 115 Metern entsteht in der Leopold-Ferstl-Gasse ein komfortabler Zwei-Richtungs-Radweg, der die Verbindung von der Floridsdorfer Hauptstraße zum Bahnhof Floridsdorf wesentlich verbessert.

„Umgesetzt wird dieser neue Radweg in einer kosteneffizienten Leichtbauweise, die für Verkehrssicherheit und hohen Komfort sorgt. Diese Methode funktioniert bereits am Neubaugürtel oder auf der Nordbergbrücke, wo wir im letzten Jahr rasch und kostengünstig sicherere Radwege geschaffen haben“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima. Bezirksvorsteher Georg Papai freut sich über das neue Projekt in seinem Bezirk: „Die Floridsdorfer Hauptstraße verbindet den 21. Bezirk über die Donau in weiterer Folge mit den Inneren Bezirken und hat daher eine zentrale Bedeutung für das Radverkehrsnetz in Wien. Mit der 2024 fertiggestellten Umgestaltung bis Am Spitz und der bevorstehenden Neugestaltung entlang der Brünner Straße bis zur Karl-Schäfer-Straße ist eine komfortable und sichere Verbindung durch Floridsdorf für alle Verkehrsteilnehmer*innen möglich. Nun wird die Erreichbarkeit auch innerhalb des Bezirkes verbessert.“

SICHER UND KOMFORTABEL ZUM BAHNHOF FLORIDSDORF

Noch keine zwei Jahre ist es her, dass der erste Abschnitt des baulich getrennten Zwei-Richtungs-Radweg entlang der Floridsdorfer Hauptstraße eröffnet wurde. An diesen schließt künftig ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg in der Leopold-Ferstl-Gasse an – und das in einer kosteneffizienten Bauweise. Der rund 115 Meter lange Abschnitt von der Floridsdorfer Hauptstraße bis zur Schöpfleuthnergasse wird als Leichtbauweise umgesetzt. Dabei wird der Radweg auf der gleichen Höhe wie die daneben verlaufenden Kfz-Fahrspuren geführt. 25 Zentimeter breite Gummi-Schwellen trennen den Radweg baulich von den angrenzen Fahrstreifen und sorgen so für mehr Sicherheit. Einsatzfahrzeuge haben die Möglichkeit, die Schwellen bei Bedarf zu überfahren und somit ausweichen zu können.

Zusätzlich sorgen neu gestaltete Gehsteigvorziehungen für bessere Sichtbeziehungen und erhöhen somit die Verkehrssicherheit in den Kreuzungsbereichen auch für die Fußgänger*innen. Ab der Schöpfleuthnergasse verläuft die Radverbindung verkehrsberuhigt durch eine Sackgasse, wo eine Anbindung an den bestehenden gemischten Geh- und Radweg in der Linken Nordbahngasse besteht. Mit dieser durchgängigen Radverkehrsinfrastruktur wird der Bahnhof Floridsdorf über die Leopold-Ferstl-Gasse von der Floridsdorfer Hauptstraße auch für Radler*innen unkompliziert und komfortabel erreichbar.

NEOS-MOBILITÄTSSPRECHERIN ANGELIKA PIPAL-LEIXNER ERGÄNZT: „Ich bin das ganze Jahr über selbst mit dem Rad in Wien unterwegs und weiß aus eigener Erfahrung: Es sind oft die kleinen Lücken, die den großen Unterschied machen. In der Leopold-Ferstl-Gasse schließen wir nun eine solche wesentliche Verbindung. Dabei zeigen wir, wie moderne Mobilität funktioniert: Durch den Einsatz effizienter Leichtbauweisen schaffen wir schnell, komfortabel und vor allem kostensparend echte Verbesserungen. Wir bauen die Infrastruktur genau dort aus, wo die Wienerinnen und Wiener sie in ihrem Alltag wirklich brauchen – so machen wir den Umstieg aufs Rad jeden Tag ein Stück attraktiver.“

STADT WIEN SETZT AUF INNOVATIVE, KOSTENGÜNSTIGE UND SICHERE LÖSUNGEN FÜR LÜCKENSCHLÜSSE

Die Radwegoffensive hat in den vergangenen Jahren in Wien ordentlich Kilometer gemacht, um genau zu sein bereits mehr als 100 Kilometer im Hauptradwegenetz. Heuer wird auf weitere Lückenschlüsse und wo immer es geht, auf Leichtbauweisen gesetzt. Neben der Leopold-Ferstl-Gasse wird diese auch in der Oberen Donaustraße im 2. Bezirk und in der Althanstraße im 9. Bezirk zur Anwendung kommen. Diese hat sich in ähnlichen Varianten unter anderem bereits am Neubaugürtel sowie an der Nordbergbrücke bewährt. Der Radweg wird dabei nicht wie bisher üblich auf erhöhtem Niveau geführt und mit Randsteinen abgetrennt, sondern er bleibt auf Straßenniveau. Dabei kann die Abtrennung zwischen Radweg und motorisiertem Verkehr ganz unterschiedlich ausgestaltet werden, klar ist, dass die Sicherheit der Radfahrenden gewährleistet ist.

WIEN BAUT DAS RADWEGENETZ 2026 KONSEQUENT WEITER AUS

Im sechsten Jahr in Folge setzt die Stadt Wien ihre Radweg-Offensive fort: Mit 33 neuen Projekten und rund 12,5 Kilometern neuer Radverkehrsinfrastruktur wird das Hauptradwegenetz auch 2026 konsequent ausgebaut. Der besondere Fokus liegt heuer auf der Weiterführung großer Radachsen und auf Lückenschlüssen.

Alle Infos zu den Radwegeprojekten inklusive interaktiver Karte zu allen Projekten auf fahrradwien.at

Mediensprecherin StRin Ulli Sima
Sophia Schönecker
Telefon: +43 1 4000 82182, 0676/8118 82182
E-Mail: sophia.schoenecker@wien.gv.at

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