Bundesheer erzielt Doppelsieg bei Patrouille des Glaciers 2026

Österreichische Soldaten gewinnen ersten und zweiten Platz beim internationalen Skibergsteigerrennen in der Schweiz

Bei der von 15. bis 16. April ausgetragenen „Patrouille des Glaciers“, auf Deutsch „Gletscherpatrouille“, erzielen die beiden Patrouillen des Bundesheeres einen Doppelsieg. Das Gewinnerteam mit Korporal Paul Verbnjak, Korporal Nils Oberauer und Korporal Johannes Lohfeyer absolvierte die rund 61 Kilometer lange Hochgebirgsstrecke von Zermatt bis Verbier mit über 4.200 Höhenmetern im Aufstieg in 6 Stunden, 47 Minuten und 6 Sekunden. Platz zwei ging an ein weiteres Bundesheer-Team mit Gefreiter Christof Hochenwarter, Korporal Andreas Mayer und Gefreiter Silvano Wolf mit einer Zeit von 6 Stunden 53 Minuten 17 Sekunden.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Nach dem Sieg einer österreichischen Militärpatrouille bei der ‚Patrouille des Glaciers‘ im Jahr 2024 ist dieser erneute Erfolg mit einem Doppelsieg ein besonders starkes Zeichen für die nachhaltige Leistungsfähigkeit und alpine Kompetenz des Bundesheeres. Unsere Soldatinnen und Soldaten beweisen damit einmal mehr ihre außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, ihre professionelle Ausbildung und ihre Fähigkeit, auch unter extremen Bedingungen Höchstleistungen zu erbringen. Mein herzlicher Glückwunsch gilt beiden Teams – Sie können stolz auf sich sein.“

Die Teilnahme der „Patrouille des Glaciers“ ist ausschließlich sehr erfahrenen Skibergsteigern mit einem hohen Maß an technischem Können und alpiner Erfahrung vorbehalten. Die Patrouillen bestehen aus drei Personen sowie einem Ersatzmitglied, das nicht startet. Eine professionelle Abwicklung dieses internationalen Großereignisses stellt dabei auch organisatorisch höchste Anforderungen: Die Organisation der Veranstaltung liegt federführend bei der Schweizer Armee. Hierfür wird eigens ein Kommandant durch die Schweizer Regierung bestimmt, der die Gesamtverantwortung für Planung, Durchführung und Sicherheit trägt. Weiters sind noch rund 1.100 Angehörige der Schweizer Armee in die Organisation eingebunden. Unterstützungskontingente aus Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien leisten darüber hinaus weitere wertvolle Beiträge zur Durchführung der Veranstaltung.

Die Ursprünge des Rennens reichen bis in den April im Jahr 1943 zurück. Die „Patrouille des Glaciers“ wurde im Zweiten Weltkrieg von der damaligen schweizerischen Gebirgsbrigade 10 erkundet und geplant. Dies diente dazu, die Einsatzfähigkeit der Gebirgstruppen unter extremen alpinen Bedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln. Seitdem hat sich die Veranstaltung zu einem internationalen Skitourenrennen entwickelt, das Teilnehmer aus verschiedenen Ländern anzieht. Der berühmte Skitourenwettbewerb findet alle zwei Jahre in der Schweiz statt. Die nächste „Patrouille des Glaciers“ ist daher für das Jahr 2028 geplant.

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