
Google errichtet Grundstein für Rechenzentrum in Kronstorf (OÖ)
Google hat heute den Bau eines Rechenzentrums in Kronstorf, Oberösterreich, bekannt gegeben, um der wachsenden Nachfrage nach Googles digitalen Diensten und KI-Angeboten gerecht zu werden. Die Anlage wird die Nutzung der Abwärme ermöglichen und verfügt über ein begrüntes Dach mit Photovoltaikanlage. Google kündigte außerdem einen neuen Fonds zur Verbesserung des Gewässerökosystems der Enns sowie die Errichtung eines Informationszentrums in Kronstorf an, wo die interessierte Öffentlichkeit mehr über Googles digitale Infrastruktur, die wirtschaftliche Wertschöpfung und über Nachhaltigkeitsmaßnahmen des Unternehmens erfahren kann. Darüber hinaus kündigte Google eine enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Oberösterreich im Bereich KI-Kompetenzen an.
Nach Fertigstellung wird die Anlage 100 direkte Arbeitsplätze schaffen und indirekt Tausende weitere Jobs in den Bereichen Bau, Lieferanten:innen und lokale Unternehmen. Das Rechenzentrum wird Oberösterreich außerdem zu einem weltweit anerkannten Standort für hochmoderne digitale Infrastruktur machen. Googles laufende Investitionen in die technische Infrastruktur in Europa tragen wesentlich zum Betrieb beliebter digitaler Dienste bei. Dazu zählen die Google-Suche, YouTube, Google Maps und Workspace sowie Googles KI-Werkzeuge.
INVESTITIONEN IN DAS LOKALE GEWÄSSERÖKOSYSTEM UND ABWÄRMENUTZUNG
Googles Rechenzentren zählen zu den energieeffizientesten der Welt mit dem Anspruch, sie mit CO2-freier Energie (CFE) zu betreiben – rund um die Uhr, an jedem Tag, in jedem Stromnetz. Google möchte dabei die österreichischen Dekarbonisierungsziele unterstützen und zu einem sauberen, zuverlässigen und nachhaltigen Energiesystem für alle beitragen.
Die neue Anlage in Kronstorf wird die Nutzung der Abwärme ermöglichen. Sobald ein Abnehmer gefunden ist, kann die Abwärme kostenlos von einem geeigneten Partner abgenommen werden. So möchte Google die Wende hin zu einer CO2-freien Nutzung lokaler Wärmequellen unterstützen. Das begrünte Dach mit Photovoltaikanlage wird direkt saubere Energie zur Stromversorgung des Rechenzentrums beisteuern.
Google verfolgt generell einen klimafreundlichen Ansatz bei der Kühlung von Rechenzentren. Dadurch sollen die Netto-Klimaauswirkungen minimiert und der Umgang mit natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll realisiert werden – heute und in Zukunft. Google hat sich in diesem Zusammenhang auch das Ziel gesetzt, weltweit bis zum Jahr 2030 mehr Wasser zurückzuführen, als verbraucht wird. Darüber hinaus wird Google mit dem Oberösterreichischen Fischereiverband zusammenarbeiten, um das Gewässerökosystem der Enns zu verbessern. Dazu wird ein eigener Fonds eingerichtet.
IM DIALOG MIT DER GEMEINDE
Google arbeitet derzeit auch an einem Informationszentrum in Kronstorf. Dort werden Interessierte aus der gesamten Region mehr über digitale Infrastruktur und ihre Vorteile für Österreich und seine Wirtschaft erfahren können. Das Informationszentrum wird auch Googles Nachhaltigkeitsmaßnahmen visualisieren.
KOOPERATION FÜR KI-BILDUNG UND -KOMPETENZEN
Mit dem heutigen Spatenstich kündigt Google zusätzlich eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) an, die sich auf die Entwicklung eines fortlaufenden Lehrplans und Zertifizierungen konzentriert, damit Studierende sich in KI-Kompetenzen weiterbilden können.
Google ist bereits seit 2006 mit einem Büro in Österreich präsent. Durch seine Cloud-Plattform und sein Werbenetzwerk unterstützt Google zehntausende österreichische Unternehmen, Verlage, Nonprofit-Organisationen, Creator:innen und Entwickler:innen. Mit der Google Zukunftswerkstatt verfolgt Google Austria bereits seit einigen Jahren das Ziel, Menschen und Unternehmen in Österreich den einfachen Zugang zu Wissen über moderne Technologien zu ermöglichen. Seit 2014 wurden mehr als 140.000 Personen in Österreich ausgebildet, darunter Studierende, Pädagog:innen, Inhaber:innen kleiner Unternehmen und Entwickler:innen.
ZITATE:
THOMAS STELZER, LANDESHAUPTMANN VON OBERÖSTERREICH: _„Dass sich Google für Kronstorf entschieden hat, ist ein starkes Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Oberösterreich. Es zeigt: Oberösterreich ist international gefragt, wettbewerbsfähig, verlässlich und zukunftsorientiert. Dieses Investment schafft Arbeitsplätze, stärkt unsere digitale Infrastruktur und gibt unserer KI- und Innovationsstrategie zusätzlichen Rückenwind. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Technologien von morgen nicht nur nutzen, sondern hier bei uns entwickeln und Wertschöpfung sichern.“_
CHRISTINE ANTLANGER-WINTER, MANAGING DIRECTOR GOOGLE AUSTRIA AND SWITZERLAND: _„Ich freue mich sehr, Googles erste Investition in ein Rechenzentrum in Österreich bekannt zu geben. Dadurch erhalten Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Internet-Nutzer:innen in ganz Österreich einen noch besseren Zugang zu unserer Technologie und können aktiv an der digitalen Transformation teilhaben. Dies unterstreicht unsere langfristige Vision für Europa und zeigt unser starkes Engagement, regionale Innovationen durch strategische Investitionen zu beschleunigen.“_
MARKUS ACHLEITNER, LANDESRAT FÜR WIRTSCHAFT: _„Die Ansiedlung von Google in Kronstorf ist eine klare Bestätigung der vorausschauenden Standortpolitik in Oberösterreich, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gemeinden dafür sorgt, dass Betriebsbaugebiete in der erforderlichen Größe zur Verfügung stehen. Dass wir bereits frühzeitig geeignete Betriebsflächen gesichert haben, ermöglicht es heute, Zukunftsinvestitionen erfolgreich umzusetzen. Google treibt den Ausbau der digitalen Infrastruktur in unserem Land weiter voran, das schafft Arbeitsplätze, stärkt die regionale Wertschöpfung und bringt Zukunftstechnologien direkt zu den Menschen. Damit wird Oberösterreich nicht nur als Wirtschaftsstandort weiter gestärkt, sondern als Lebensraum, in dem Innovation konkrete Chancen und Perspektiven eröffnet. Besonders die geplante Zusammenarbeit mit der Fachhochschule OÖ erweitert die Bildungsangebote in unserem Bundesland im Bereich Digitale Kompetenzen.“_
CHRISTIAN KOLARIK, BÜRGERMEISTER VON KRONSTORF UND VORSITZENDER DES GEMEINDEVERBANDES INKOBA KRONSTORF-HARGELSBERG: _„Zusammenarbeit bringt Zukunft: In Kooperation der Gemeinden Kronstorf und Hargelsberg gemeinsam mit dem Land Oberösterreich konnte sich der Standort Kronstorf im weltweiten Wettbewerb durchsetzen. Wenn eine der wertvollsten Marken der Welt sich hier ansiedelt, spricht das für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich und unsere Region. Vor der Haustüre von Kronstorf und Hargelsberg wird neben der Ertüchtigung der Stromversorgung für die Landeshauptstadt Linz und die voest durch die Austrian Power Grid, sowie dem Bau des neuen Verteilzentrums einer internationalen Drogeriemarktkette, nun auch durch Google in die Zukunft investiert. Seit 2008 wird gemeinsam an einer verantwortungsvollen Gestaltung des Standortes gearbeitet. Die Zusammenarbeit durch Google ist von Anfang an auf Augenhöhe und unter einer sorgsamen Berücksichtigung lokaler Erfordernisse erfolgt. Aus diesem Grund sind auch alle Beschlüsse zur Ansiedlung einstimmig getroffen worden. Kurzum: Kronstorf/ Hargelsberg verbindet in vielfältiger Form.“_
CHRISTOPH LICHTENAUER, BÜRGERMEISTER VON HARGELSBERG, STELLVERTRETENDER VORSITZENDER DES GEMEINDEVERBANDES INKOBA KRONSTORF-HARGELSBERG: _„Kronstorf und Hargelsberg stehen gemeinsam für eine starke regionale Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vision für nachhaltiges Wachstum. Googles Investition ist ein Meilenstein für unsere Gemeinden und die gesamte Region. Sie schafft hochwertige Arbeitsplätze, stärkt unsere lokale Wirtschaft und positioniert uns als wichtigen Knotenpunkt für digitale Innovation in Oberösterreich. Besonders wichtig ist mir das klare Bekenntnis des Projekts zu Nachhaltigkeit und regionaler Zusammenarbeit. Initiativen wie der verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit Energie und lokale Umweltinvestitionen zeigen, dass wirtschaftlicher Fortschritt und ökologische Verantwortung miteinander vereinbar sind.“_
WERNER PAMMINGER, GESCHÄFTSFÜHRER BUSINESS UPPER AUSTRIA: _„Wenn unternehmerische Vorhaben auf verlässliche Standortpartnerschaften treffen, werden nachhaltige Investitionen möglich. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Rechenzentren in unmittelbarer Nähe sorgen für niedrige Latenzzeiten und stabile Verbindungen – und damit für schnelle, zuverlässige IT-Services, auf die unsere Wirtschaft angewiesen ist. Als Standortagentur haben wir Google bei der Vorbereitung dieses Investitionsvorhabens aktiv begleitet und unterstützt. Der heutige Spatenstich markiert in der Zusammenarbeit einen wichtigen Meilenstein.“_
MICHAEL RABL, GESCHÄFTSFÜHRER DER FACHHOCHSCHULE OBERÖSTERREICH: _„Wir freuen uns, die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen der Fachhochschule Oberösterreich und Google auf die nächste Ebene zu heben. Googles Initiative, seine regionale Verankerung weiter auszubauen und die erfolgreiche Kooperation mit uns zu intensivieren, hat das Ziel, mit zusätzlichen Qualifizierungs- und AI-Skilling-Maßnahmen neue Maßstäbe im Bildungsbereich zu setzen. Besonders positiv ist dabei, dass wir dieses Know How nun auch an Schulen weitergeben können.“_
RICHARD EGGER, VORSITZENDER DES FISCHEREIREVIERAUSSCHUSSES ENNS-LINZ UND VERTRETER DES OBERÖSTERREICHISCHEN LANDESFISCHEREIVERBANDES: _„Wir freuen uns darauf, die Fluss-Initiative gemeinsam mit Google voranzutreiben. Dank der Förderung können wir den Lebensraum für unsere Fische in der Enns nachhaltig gestalten und verbessern.“_
Google Austria
Wolfgang Fasching-Kapfenberger
Unternehmenssprecher
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