Mandl: Hoffnung ist eine Triebfeder für die parlamentarische Arbeit der Mitte

Oxford-Buch „Kompendium der Hoffnung“ im Europaparlament vorgestellt, ein Essayband mit fast 1.000 Seiten – Neben Mandl sprachen Bauer, Kuhn, van den Heuvel

Der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl hat am Mittwochabend im Europaparlament die Präsentation des neu erschienenen Buches „Compendium of Hope“ („Kompendium der Hoffnung“) gehostet. Das Werk ist kürzlich unter der Herausgeberschaft von Antony Scioli und Steven C. van den Heuvel im Oxford University Press Verlag erschienen und versammelt auf 996 Seiten Essays zum Thema Hoffnung von Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen. „Hoffnung ist eine Triebfeder für die parlamentarische Arbeit der Mitte“, sagt Mandl.

Die fast fünf Dutzend Autorinnen und Autoren, deren Beiträge in englischer Sprache verfasst sind, sind je genau zur Hälfte männlich und weiblich. Das Buch ist in sechs Jahren Arbeit entstanden und soll auch online kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

„Furcht ist ein fassbares Gefühl. Sie bezieht sich auf eine konkrete Bedrohung und vergeht mit der Bedrohung. Angst dagegen ist unspezifisch. Sie kann lähmen und Schlimmeres, wenn sie nicht verschwindet, da sie sich nicht auf Konkretes bezieht. Genauso unspezifisch ist Hoffnung, aber in positiver Weise. Sie kann nicht vergehen, weil sie eine Grundhaltung ist, die uns beflügeln kann, ganz unabhängig von den Umständen“, zitierte Mandl zum Auftakt der Buchpräsentation in der Bibliothek des Europaparlaments “frei aus dem lesenswerten Buch ‘Im Geist der Hoffnung – wider die Gesellschaft der Angst’ aus der Feder des bemerkenswerten Gelehrten Byung-Chul Han, der Wurzeln in Südkorea hat und an der Universität Freiburg tätig ist.”

Mandl ging auch auf die Bedeutung der Haltung der Hoffnung für die laufende parlamentarische Arbeit „im Sinne des Gemeinwohls und der Bejahung der Zukunft“ ein – „in überparteilicher Weise, im breiten politischen Spektrum der Mitte“, wie er betonte.

In der Podiumsdiskussion zum Buch diskutierten vor rund 100 Teilnehmenden unter der Leitung von Sarah Sheil, Direktorin des wissenschaftlichen Dienstes des Europaparlaments, neben Steven C. van den Heuvel und Lukas Mandl auch Michael Kuhn, österreichischer Theologe und ehemaliger stv. Generalsekretär der COMECE, der Versammlung der Bischofskonferenzen in der EU, sowie die niederländische Philosophin und Ethikerin Katharina Bauer. Das vorgestellte „Opus“, wie Mandl das Werk bezeichnete, sei „selbst ein außergewöhnlich wertvolles Zeichen der Hoffnung“. (Schluss)

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