
‚Durchstich am Großglockner‘ erfolgt: Freie Fahrt Richtung Sommer ab 25. April auf der gesamten Großglockner Hochalpenstraße!
‚DURCHSTICH AM GROSSGLOCKNER‘ ERFOLGT: FREIE FAHRT RICHTUNG SOMMER AB 25. APRIL AUF DER GESAMTEN GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE!
MIT DEM TRADITIONELLEN ‚DURCHSTICH‘ BEIM HOCHTOR AM 24. APRIL IST EIN WICHTIGER MEILENSTEIN AUF DEM WEG IN DIE NEUE SOMMERSAISON ERREICHT. TROTZ VERGLEICHSWEISE GERINGER SCHNEEMENGEN VERLANGTEN HEIKLE LAWINENSITUATIONEN UND HARTNÄCKIGES KERNEIS DEN ERFAHRENEN RÄUMTRUPPS AUS SALZBURG UND KÄRNTEN AUCH HEUER HÖCHSTE PRÄZISION UND BESONDERES KÖNNEN AB. GEMEINSAM MIT DEN NEUEN SPITZEN DER ‚GLOCKNERSTRASSEN-BUNDESLÄNDER‘ SALZBURG UND KÄRNTEN, LANDESHAUPTFRAU KAROLINE EDTSTADLER UND LANDESHAUPTMANN DANIEL FELLNER, WURDE DIESER BESONDERE MOMENT ALS SICHTBARER AUFTAKT FÜR DEN SOMMER IN DEN ALPEN 2026 BEGANGEN.
Passhöhe Hochtor, 2.504 m: Salzburg/Kärnten: Auch wenn die Schneemengen im Frühjahr 2026 insgesamt geringer ausgefallen sind als in manchen Vorjahren, stellte die Räumung die Mannschaften dennoch vor große Herausforderungen. Besonders anspruchsvoll war die Lawinensituation in einzelnen Abschnitten sowie sogenanntes Kerneis im unteren Bereich der Straße. Dabei handelte es sich um bis zu 20 Zentimeter dicke Eispanzer unter der Schneedecke, die sich nur durch Sonneneinstrahlung und steigende Temperaturen langsam lösen konnten.
Der erfolgreiche Durchstich ist jedes Jahr ein emotionaler Moment und ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Sommer in den Alpen näher rückt. Die Großglockner Hochalpenstraße wird damit einmal mehr zu jenem besonderen Ort, an dem Naturerlebnis, technische Leistung und die Verantwortung für den hochalpinen Lebensraum unmittelbar spürbar werden. Ziel ist es auch in diesem Sommer wieder, zahlreichen Gästen aus aller Welt diese einzigartige Hochgebirgslandschaft im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas, näherzubringen und zu zeigen, was es in diesem Naturraum zu schützen gilt.
Auch heuer wurden die teilweise seit 1953 im Einsatz befindlichen historischen Schneefräsen, die ROTATIONSPFLÜGE SYSTEM WALLACK, wieder mit HVO100-FUEL – einem nahezu klimaneutralen Bio-Treibstoff aus hydrierten Pflanzenölen und tierischen Fetten – betrieben. Die letztjährigen Tests im Rahmen der Schneeräumung am Großglockner haben ergeben, dass der eingesetzte HVO100-Fuel um bis zu 90% weniger CO2-Emissionen verursacht als herkömmlicher Diesel und bei der Verbrennung annähernd rauch- und geruchlos ist. Damit verbindet die Großglockner Hochalpenstraße einmal mehr traditionsreiche und modernste Technik mit einem zeitgemäßen, ressourcenschonenden Einsatz in sensibler alpiner Umgebung.
Die gesamte Großglockner Hochalpenstraße – auch die Gletscherstraße ZUR KAISER-FRANZ-JOSEFS-HÖHE sowie die Straße AUF DIE EDELWEISS-SPITZE (höchster Punkt mit 2.571m) – wird morgen am 25. APRIL 2026 vom ersten Tag der Öffnung an befahrbar sein. Das hat es seit zehn Jahren nicht mehr gegeben. Damit sind seit langem wieder alle wesentlichen touristischen Highlights und Aussichtspunkte vom ersten Tag nach dem Durchstich erreichbar. Auch erste Murmeltiere wurden bereits gesichtet – ein weiteres Zeichen dafür, dass der alpine Sommer bevorsteht.
ZUSAMMENARBEIT UND PARTNERSCHAFT ÜBER LÄNDERGRENZEN HINWEG:
Beim diesjährigen Durchstich waren zudem die neuen politischen Spitzen der Bundesländer Salzburg und Kärnten vertreten. Mit LANDESHAUPTFRAU KAROLINE EDTSTADLER (Salzburg) und LANDESHAUPTMANN DANIEL FELLNER (Kärnten), die sich erstmals zu einem persönlichen Kennenlernen und Arbeitsgespräch direkt an der Landesgrenze (Salzburg-Kärnten) am Hochtor (2.504m) trafen, erhielt dieser traditionelle Moment zusätzliche symbolische Kraft: als verbindendes Zeichen über Ländergrenzen hinweg und als gemeinsamer Auftakt für die Sommersaison in einer der bedeutendsten alpinen Erlebnisregionen Österreichs. Die 48 km lange Großglockner Hochalpenstraße befindet sich exakt zur Hälfte, also zu je 24 km, auf Salzburger und Kärntner Landesgebiet.
JOHANNES HÖRL, VORSTAND DER GROHAG, betont: „_Der ‚Durchstich am Großglockner‘ ist jedes Jahr ein besonderer Moment. Er steht für den erfolgreichen Abschluss der herausfordernden Schneeräumung im Hochgebirge, für die hohe Kompetenz unserer Mannschaften und für die Vorfreude auf eine neue touristische Sommersaison des Alpinen Österreich. Zugleich zeigt sich wie eng Tradition, Naturerlebnis sowie Innovation und verantwortungsvoller Umgang mit dem hochalpinen Lebensraum miteinander verbunden sind_.“
LANDESHAUPTFRAU KAROLINE EDTSTADLER_: „Die Großglockner Hochalpenstraße ist weit mehr als eine touristische Attraktion – sie ist ein Wahrzeichen für den Wiederaufbau und ein starkes Symbol für die Verbindung von Natur, Technik und regionaler Wertschöpfung in unserem Land. Mit dem Durchstich bei der Schneeräumung ist diese Straße wieder befahr- und erlebbar, was viele Besucherinnen und Besucher des Nationalparks Hohe Tauern bereits sehnsüchtig erwarten.“_
LANDESHAUPTMANN DANIEL FELLNER ergänzt: „_Der Großglockner verbindet Salzburg und Kärnten auf besondere Weise. Der heutige Durchstich steht für Zusammenarbeit, für gelebte Partnerschaft und für die gemeinsame Verantwortung, diesen einzigartigen Natur- und Erlebnisraum für kommende Generationen zu erhalten und gleichzeitig für Gäste aus aller Welt erlebbar zu machen_.“
Großglockner Hochalpenstraßen AG
Mag.a Patricia Lutz
Telefon: +43 662 873 673 116 oder +43 664 531 94 69
E-Mail: lutz@grossglockner.at
Website: https://www.grossglockner.at
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