
GÖD-Finanzgewerkschaft: Volle Zustimmung für die neue Vorsitzende Christine Pernsteiner
Beim Bundestag der Finanzgewerkschaft am 21. und 22. April 2026 wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.
In würdigem Rahmen, jedoch mit dicht gedrängtem Programm, hielt die Finanzgewerkschaft mit 58 Delegierten ihren Bundestag in Villach ab, der unter dem Motto „Veränderung braucht Vertrauen“ stand. Christine Pernsteiner wurde zur neuen Vorsitzenden sowie Dejan Dekic zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Als Ehrengäste nahmen Generalsekretär Dr. Stefan Imhof, Nationalratsabgeordnete und stellvertretende GÖD-Vorsitzende Mag. Romana Deckenbacher, der stellvertretende GÖD-Vorsitzende Hannes Gruber sowie die Nationalratsabgeordnete Mag. Dr. Petra Oberrauner aus der regionalen Politik teil. Aus Termingründen konnte GÖD-Vorsitzender Mag. Dr. Eckehard Quin nur zu den fraktionellen Beratungen kommen.
Die neu gewählte Vorsitzende der Finanzgewerkschaft Christine Pernsteiner sprach über die großen Herausforderungen der kommenden Jahre: „Personaleinsparungen bei gleichzeitig steigenden Leistungsanforderungen, mangelnde Wertschätzung sowie unzureichende Budgets für IT-Ausstattung und Künstliche Intelligenz setzen den Öffentlichen Dienst zunehmend unter Druck. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“. Diese Themen wurden auch in einer kurzen Talkrunde mit Generalsekretär Dr. Stefan Imhof diskutiert. Die stellvertretenden Vorsitzenden Hannes Gruber und Mag. Romana Deckenbacher hoben die besondere Bedeutung des Finanzressorts hervorgehoben und dankten den Bediensteten für ihre Arbeit.
Beim Bundestag wurden 117 Anträge zu den Themen Organisation, Dienst- und Besoldungsrecht, IT sowie Soziales beschlossen und an die zuständigen Gremien weitergeleitet. Zusätzlich wurden zwei Initiativanträge zu altersgerechten Arbeitsbedingungen sowie zur Einführung eines abgestuften Sanktionsrechts für Vertragsbedienstete angenommen.
Besonders hervorzuheben sind die beiden Leitanträge:
* Stopp der Personaleinsparungen und Sicherstellung einer leistungsfähigen Finanzverwaltung
* Beibehaltung aller Standorte von Finanzamt Österreich und Zollamt Österreich bundesweit
Die geplante Reduktion um 500 Arbeitsplätze stellt die Finanzverwaltung vor eine kaum bewältigbare Herausforderung. Daher wurde der erste Leitantrag im Zuge des Bundestages an Generalsekretär Dr. Stefan Imhof sowie an den GÖD-Vorsitzenden Mag. Dr. Eckehard Quin mit dem Ersuchen um Unterstützung übergeben.
GÖD-Finanzgewerkschaft
Christine Pernsteiner
Telefon: 0664/8291710
E-Mail: christine.pernsteiner@bmf.gv.at
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