„Eco“: Bund gegen Länder – wie fehlende Reformen das Budget belasten

Am 30. April um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 30. April 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:

Bund gegen Länder – wie fehlende Reformen das Budget belasten

Die Regierung hat erste Eckpfeiler für das Budget der kommenden zwei Jahre präsentiert. Um die Pläne zu finanzieren, müssen fünf Milliarden Euro eingespart oder umgeschichtet werden – nicht nur im Bund, sondern auch in Ländern und Gemeinden. Zusätzlich braucht es echte Reformen weit über das aktuelle Budget hinaus, denn die Ausgaben für Pensionen, Pflege und Gesundheit steigen massiv. Seit fast einem Jahr arbeiten Bund, Länder und Gemeinden deshalb in einer sogenannten Reformpartnerschaft, aber konkrete Ergebnisse wurden noch nicht vorgelegt. Stattdessen machen gerade im besonders teuren Gesundheitsbereich Länder wieder eigene Pläne, für die dann der Bund mitzahlen soll. Wie können da Reformen gelingen? Bericht: Bettina Fink, Lisa Lind

Gekaufte Sterne – helfen strenge Gesetze gegen digitalen Bewertungsbetrug?

Online-Rezensionen entscheiden über den Erfolg von Restaurants, Hotels und Onlineshops. Doch hinter den Kulissen blüht ein lukratives Geschäft mit der vermeintlichen Meinung im Internet. Dubiose Agenturen verkaufen massenhaft gefälschte Fünf-Sterne-Rezensionen zum Spartarif. In Italien hat man auf die zunehmende Problematik jüngst mit einer Gesetzesverschärfung reagiert. Auch im Tourismusland Österreich werden Rufe nach strengeren Maßnahmen gegen den digitalen Bewertungsbetrug immer lauter. Doch ob solche Schritte tatsächlich greifen, bleibt fraglich. Die Rechtsverfolgung ist teuer und zäh, denn die Täter sitzen oft im Ausland. Ist man gegen das Geschäft mit der Konsumenten-Täuschung im Netz letztendlich doch wehrlos? Bericht: Bernt Koschuh, Matthias Linke

Prost ohne Promille – wieso immer mehr Winzer auf Alkohol verzichten

In Österreich wird immer weniger Alkohol getrunken. Besonders bei jungen Menschen liegt der alkoholfreie Lebensstil im Trend. Für heimische Brauereien und Winzereien eine ernüchternde Entwicklung, die sich negativ in ihren Bilanzen niederschlägt. Viele Betriebe setzen deswegen auf alkoholfreie Alternativen. Während nullprozentiges Bier aus Österreich bereits gängig ist, hinken wir bei alkoholfreiem Wein hinterher. Immer mehr Winzerinnen und Winzer wollen das ändern. Österreich bekommt seine erste Anlage, mit der künftig auch hierzulande Wein ohne Alkoholanteil produziert werden kann. Doch wird dieses Geschäftsmodell die fehlenden Einnahmen auffangen können? Bericht: Mona Bruckberger

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender