Feierliche Schlüsselübergabe einer Wohnhausanlage in Großweikersdorf

LR Teschl-Hofmeister: „Geförderter Wohnbau schafft leistbaren Wohnraum und leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität“

In der Bahnstraße 16 in Großweikersdorf lud die gemeinnützige Bauvereinigung „Schönere Zukunft“ gestern, Mittwoch, zur Schlüsselübergabe für eine neue Wohnhausanlage mit 23 Wohneinheiten.

„In Niederösterreich haben wir uns das Ziel gesetzt, lebenswerten und leistbaren Wohnraum für unsere Landsleute zu schaffen. Die moderne Wohnhausanlage entspricht den neuesten technischen und ökologischen Standards und steht durch ihre nachhaltige Energieversorgung exemplarisch für eine zukunftsorientierte Bauweise im geförderten Wohnbau. Damit wird nicht nur zeitgemäßer Wohnkomfort geboten, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zu hoher Lebensqualität geleistet“, betont Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Die Wohnhausanlage wurde in Niedrigenergiebauweise errichtet und entspricht aktuellen technischen und ökologischen Standards. Die Wohnungen sind als 2- bis 4-Zimmer-Einheiten mit Wohnflächen zwischen 50 und 83 Quadratmetern ausgeführt. Alle Einheiten verfügen über Freiflächen wie Gärten oder Terrassen sowie über einen Einlagerungsraum und einen Kfz-Abstellplatz. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe in Kombination mit Fußbodenheizung, ergänzt durch eine Photovoltaikanlage. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sowie elektrische Außenrollläden zählen zur weiteren Ausstattung.

Die Gesamtbaukosten betragen rund 5,3 Millionen Euro.

Das Land Niederösterreich setzt mit der Änderung der Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 wichtige Schritte zur Weiterentwicklung von Neubau, Sanierung und leistbarem Wohnen. Die Anpassungen betreffen alle Förderbereiche – vom Eigenheim über den großvolumigen Wohnbau bis hin zur Subjektförderung. Im Eigenheimbereich werden die Förderkriterien modernisiert, unter anderem durch die Begrenzung der förderbaren Wohnnutzfläche, die Anpassung der Heizwärmebedarfswerte sowie Förderungen für PV-Speicher. In der Sanierung kommen zusätzliche Förderungen – etwa für zentrale Wohnraumlüftungen und das neue Modell „Reconstructing“ – hinzu. Im großvolumigen Wohnbau wird der Neubau auf ein reines Zuschussmodell umgestellt und das Verfahren gestrafft. Für die Sanierung wird ein attraktives Zuschusssystem eingeführt, ergänzt durch Verwaltungsvereinfachungen und ökologische Anreize. In der Subjektförderung wurden mit 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen angehoben, damit Förderwerber trotz inflationsbedingter Einkommenserhöhungen ihre Wohnbeihilfe oder ihren Wohnzuschuss nicht verlieren.

„Mit all diesen Maßnahmen stärkt Niederösterreich die Leistbarkeit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Wohnens im Land“, so Teschl-Hofmeister.

Mehr Informationen unter: www.noe-wohnbau.at (www.noe.gv.at) und bei der NÖ Wohnbau-Hotline: 02742/22133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr;

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
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