
Novak: Top-Leistungsfähigkeit der Berufsfeuerwehr am Boden wie auch im Wasser sichergestellt
Feuerlöschboot und ferngesteuerter Erkundungsroboter tragen sowohl zur bestmöglichen Absicherung der Wiener*innen, als auch zum Schutz der Mannschaft bei.
Wien setzt weiterhin auf hochmoderne Ausrüstung und verlässliche Einsatzfähigkeit der Berufsfeuerwehr. Darum bringt Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Barbara Novak im Gemeinderatsausschuss für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales die finanzielle Grundlage für zwei zentrale Beschaffungen der MA 68 auf den Weg: ein neues Feuerlöschboot sowie ein ferngesteuerter Erkundungsroboter inkl. Zubehör.
„Wenn man Wien im Herzen trägt, dann ist es eine besondere Verantwortung, jene Organisation bestmöglich auszustatten, die wie kaum eine andere für Sicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit in unserer Stadt steht. Die Wiener Berufsfeuerwehr ist ein zentraler Bestandteil für Schutz und Hilfe in unserer Stadt und verdient modernste Technik, die unsere Einsatzkräfte und ihre Einsatzbereitschaft stärkt“, erklärt Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Barbara Novak und betont, dass „gerade in budgetär herausfordernden Zeiten wir vorausschauend dort investieren, wo es um Menschenleben und Lebensqualität geht. Ob im Kriseneinsatz, bei Großereignissen oder im Alltag soll unsere Berufsfeuerwehr ihrem Ruf als eine der modernsten und professionellsten Organisationen gerecht werden, nämlich im Wasser wie am Boden.“
Branddirektor Mario Rauch erklärt die Beweggründe für die Investitionen: „In Zeiten rasch fortschreitender Digitalisierung wollen wir moderne Technik gezielt dort einsetzen, wo wir einerseits damit noch rascher zum Einsatzerfolg kommen und andererseits dort, wo wir den risikoreichen Berufsalltag unserer Einsatzkräfte sicherer gestalten können. Der Erkundungsroboter ist ein gutes Beispiel dafür. Rasche Einschätzung von Gefahren für die Bevölkerung bei gleichzeitiger Steigerung der Sicherheit des eingesetzten Personals. Mit der Anschaffung des neuen Löschbootes wird vor allem den komplexer werdenden Anforderungen auf unseren stark frequentierten Wasserstraßen Rechnung getragen. Mit der modernen Ausrüstung des Löschbootes lassen sich in Verbindung mit schnelle Eingreifzeiten Gefahren für Menschen und Sachgüter reduzieren und der wirtschaftliche Schaden der Betroffenen minimieren.“
FEUERLÖSCHBOOT NEU – GRÖSSER UND LEISTUNGSFÄHIGER
Da die derzeit eingesetzten Mehrzweckboote aus den Jahren 2008 und 2010 technisch überholt sind und ihr hohes Alter zu steigenden Reparaturkosten und zunehmenden Problemen bei der Ersatzteilbeschaffung führt, ist die Modernisierung der Bootsflotte notwendig.
Das neue Boot soll größer und leistungsfähiger sein, um bei Großbränden auf der Donau, im Donaukanal oder im Bereich des Ölhafens Lobau deutlich mehr Löschwasser bereitstellen zu können. Geplant ist eine wesentlich höhere Pumpenleistung sowie eine bessere Ausstattung für Explosionsschutz, Schaumversorgung und das Sichern treibender Großschiffe. Dafür ist ein größeres Boot erforderlich, was auch eine zusätzliche Ausbildung der Schiffsführer der MA 68 notwendig macht. Die Gesamtkosten für die Anschaffung betragen EUR 3.552.000, die über drei Jahre in Bauraten aufgeteilt sind und in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt werden. Zur Einholung von Angeboten wird ein offenes Verfahren durchgeführt.
FERNGESTEUERTER ERKUNDUNGSROBOTER – MODERN UND VERBESSERTER SCHUTZ DER EINSATZKRÄFTE
Der aktuell eingesetzte Erkundungsroboter der MA 68 ist technisch veraltet und nicht mehr zuverlässig. Insbesondere Kamera-, Übertragungs- und Steuerungstechnik entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Ein neuer Roboter soll deshalb vor allem bei besonders gefährlichen Einsatzlagen eingesetzt werden, um Einsatzkräfte bestmöglich zu schützen. Er kann Stiegen steigen, schwere Türen öffnen, Gegenstände transportieren und Proben entnehmen. Mehrere Kameras – darunter Wärmebild- und Nachtsichtkameras – ermöglichen eine sichere Erkundung aus der Distanz. Typische Einsatzbereiche sind Brände mit Gasflaschen, Schadstoff- und Gefahrstofflagen sowie Einsätze bei Einsturzgefahr oder radioaktiven Strahlenquellen.
Die Gesamtkosten des ferngesteuerten Erkundungsroboters inkl. Zubehör betragen EUR 449.147,50 und sind im Voranschlag 2026 enthalten. Es handelt sich um eine Lieferleistung, die im Rahmen eines offenen Verfahrens vergeben wird.
Die Berufsfeuerwehr Wien ist Tag für Tag für die Sicherheit der Stadt im Einsatz: 24 Feuerwachen stehen rund um die Uhr bereit, im Jahr 2025 wurden 43.365 Einsätze bewältigt, von Brandeinsätzen, bis Tier- und Menschenrettung, im Straßenverkehr und zum Schutz der Umwelt.
Claudia Varga
Mediensprecherin Vizebürgermeisterin Barbara Novak
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Brandrat Gerald Schimpf
Mobil: +43 676 8118 68122
E-Mail: pressestelle@ma68.wien.gv.at
Internet: www.feuerwehr.wien.at
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