ÖVP-Edelmann: Sommernachtskonzert darf nicht zum Spielball rot-pinker Budgetpolitik werden

Druck der Wiener Volkspartei zeigte Wirkung – Langfristige Absicherung gefordert

Dass heute eine Unterstützung in Höhe von 100.000 Euro für das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker vor dem Schloss Schönbrunn beschlossen wurde, ist auch auf den Druck der Wiener Volkspartei zurückzuführen. Aus Sicht der Wiener Volkspartei ist diese Entscheidung zwar ein wichtiges Signal, gleichzeitig zeigt der Vorgang aber die massiven Fehlentwicklungen in der Kulturpolitik der SPÖ-Neos-Stadtregierung.

„Natürlich gilt: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube am Dach. Es ist gut, dass das Sommernachtskonzert nun doch unterstützt wird. Gleichzeitig bleibt aber der Eindruck bestehen, dass hier letztlich das Finanzressort für eine misslungene Kulturförderpolitik einspringen musste“, erklärt die Kultursprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Judith Edelmann.

Das Sommernachtskonzert sei eine der wichtigsten kulturellen Visitenkarten Wiens. Es erreiche über internationale TV-Übertragungen Millionen Menschen weltweit, bringe bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher vor Ort zusammen und stärke Wien als Kultur- und Tourismusstandort. „Wien ist die Stadt der Musik. Trotzdem wird gerade an diesem Fundament gesägt, wenn eine international sichtbare Leitveranstaltung zuerst aus der regulären Kulturförderung gestrichen wird und dann mühsam über andere Wege abgesichert werden muss“, so Edelmann.

Die ursprünglich vorgesehene Kulturförderung für 2026 sei zur Gänze gestrichen wurde. Erst nach erheblichem Druck sei nun ein Weg gefunden worden, der Veranstaltung Gebühren und Abgaben in Höhe von 100.000 Euro zu erlassen. „Kulturförderung gehört in das Ressort der Kulturstadträtin. Wenn am Ende ein anderes Töpfchen einspringen muss, zeigt das, wie verfehlt diese Budgetplanung war“, so Edelmann weiter.

„Die heutige Entscheidung kann daher nur ein erster Schritt sein. Die zentrale Frage lautet: Was passiert nächstes Jahr? Wir müssen wieder dorthin kommen, dass das Sommernachtskonzert selbstverständlich Teil der regulären Kulturförderungen dieser Stadt wird“, betont Edelmann abschließend.

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