VSStÖ: „Wir zahlen euer Budgetloch nicht!“

Die angekündigten Einsparungen von rund einer Milliarde Euro im Hochschulbereich sind ein massiver Angriff auf die Zukunft von Studierenden und die freie Wissenschaft. Für den Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) ist klar: Wer bei den Hochschulen spart, kürzt dem Land die Zukunft.

_„_Schon jetzt kämpfen viele Studierende mit überfüllten Hörsälen, zu wenig Lehrpersonal und steigenden Lebenshaltungskosten. Anstatt diese Probleme endlich ernsthaft anzugehen, kürzt die Regierung die Mittel für die Hochschulen weiter zusammen. Diese Einsparungen bedeuten weniger Lehrveranstaltungen, schlechtere Betreuungsverhältnisse und noch mehr Druck auf Studierende und Personal. Doch anstatt die Reichen zur Kasse zu bitten, müssen die Hochschulen den Kopf hinhalten_“_, kritisiert Miriam Amann, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

Stattdessen müsse man das Geld von jenen holen, die bisher kaum bis gar nicht zur Budgetsanierung beigetragen haben, so Amann weiter: _“_Während Unternehmen Steuergeschenke erhalten und Superreiche Milliarden anhäufen, sollen die Hochschulen um eine Milliarde Euro gekürzt werden. Statt Wissenschaft, Forschung und Lehre weiter einzuschränken, braucht es endlich eine gerechte Steuerpolitik. Wir Studierende zahlen dieses Budgetloch nicht._”_

Der VSStÖ stellt sich entschieden gegen diese Kürzungspolitik und kämpft gemeinsam mit Studierenden, den Hochschulen und der ÖH für eine ausfinanzierte Hochschule und freie Wissenschaft.

VSStÖ
Valentina Kloibhofer (sie/ihr)
Telefon: +43 676 3858813
E-Mail: valentina.kloibhofer@vsstoe.at

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