Wir Studierende wollen an Lösungen arbeiten, nicht an Symptomen. Und dafür brauchen wir starke, ausfinanzierte Hochschulen.

Wir wollen nicht lernen, wie man eine kaputte Welt verwaltet. Wir wollen eine funktionierende kreislauffähige Welt mitgestalten.

Heute, am 20.05.2026, fand an der BOKU die Future Conference unter dem Motto „No Waste“ statt. Dabei wurden die Möglichkeiten und Herausforderungen im Bezug auf Kreislaufwirtschaft diskutiert, die auf unsere Unis in den nächsten Jahren zukommen.

Gleichzeitig plant die Bundesregierung massive Kürzungen des Budgets der Unis, welches eigentlich genau solche Zukunftsvisionen fördern sollte. Das bedeutet einen extremen Einschnitt bei der Finanzierbarkeit gerade dieser Forschung, die dazu beitragen soll, eine lebenswerte Zukunft für alle zu ermöglichen. Dass auch gerade die BOKU von den Kürzungen wahrscheinlich stark betroffen sein wird, ist besonders fatal, weil hier viele junge Nachwuchsforscher*innen ausgebildet werden, die sich tagtäglich für nachhaltige Lösungen einsetzen.

“Kürzungen beim Unibudget bedeuten unter anderem weniger Studienplätze, schlechtere Betreuungsverhältnisse und weitere Einschnitte bei Personal und Studierenden”, so Alex Weger aus dem Vorsitzteam der ÖH BOKU. Dies geht letztendlich auch auf Kosten der sowieso schon oft prekär lebenden und arbeitenden Studierenden aber auch den Nachwuchsforscher*innen, da leider anzunehmen ist, dass es wieder die Schwächsten im “Uni”-versum trifft.

“Ohne ausfinanzierte Unis kann nicht effektiv an zukunftsorientierten Lösungen geforscht, gelehrt und diese umgesetzt werden. Kann man ernsthaft von “No Waste” sprechen und gleichzeitig Talente, Ideen und Bildung auf Sparflamme zu setzen?”, mit diesen Worten beendet Lucia Logar aus dem ÖH BOKU Vorsitzteam ihre Rede bei der Eröffnung der Zukunftskonferenz heute am 20.05.2026.

“Wir machen uns Sorgen um die Zukunft unserer Universitäten und unserer Studiengänge, da schon jetzt Lernplatzmangel herrscht und Seminare überfüllt sind. Das wird sich mit dieser drohenden Budgetkürzung nur noch verschlimmern und macht uns den Unialltag noch schwerer, obwohl viele Studierende jetzt schon neben der Uni auch mit Betreuungspflichten und Arbeit zu kämpfen haben”, ergänzt Julie Hartmann aus dem Vorsitzteam der ÖH BOKU.

Setzt also ein Zeichen, dass das so nicht geht und kommt mit zur Demo! Am Mittwoch, 27.05. um 13:00 am Ring vor dem Hauptgebäude der Uni Wien sind alle aufgerufen, gegen die Budgetkürzungen auf die Straße zu gehen!

Hochschüler*innenschaft an der Universität für Bodenkultur
Telefon: +43 1 47654 19101
E-Mail: vorsitz@oehboku.at
Website: https://oehboku.at/

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