Schwere Erdbeben in Venezuela: Rotkreuz-Hilfe vor Ort läuft auf Hochtouren!

Helferinnen und Helfer im Dauereinsatz, um Leben zu retten. Rotes Kreuz: „Opferzahlen werden weiter massiv steigen, bitte unterstützen Sie unsere Hilfe mit Ihrer Spende!“

Hunderte Mitarbeiter:innen und Freiwillige des Venezolanischen Roten Kreuzes sind seit den ersten Minuten in den von den Erdbeben am stärksten betroffenen Gebieten im Einsatz und leisten Hilfe. „Sie retten Überlebende aus den Trümmern und betreuen Verletzte. Die ersten 48 Stunden nach einem Erdbeben sind entscheidend, um Leben zu retten“, schildert Jürgen Högl, Leiter Internationale Krisen und Katastrophen beim Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK). Rettungskräfte und mobile Ambulanzen wurden aus anderen Landesteilen in die Hauptstadt geschickt, außerdem werden erste Notunterkünfte errichtet. Acht Krankenhäuser und 34 Polikliniken des Roten Kreuzes sind weiterhin aktiv und unterstützen die öffentliche Gesundheitsversorgung bei der Behandlung von Verletzten.

Högl weiter: „Wir stehen im engen Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Viele der knapp 700 Angestellten und mehr als 3.300 Freiwilligen des Venezolanischen Roten Kreuzes sind selbst von den Beben betroffen, das nationale Rotkreuz-Hauptquartier wurde schwer beschädigt. Trotzdem läuft die Hilfe auf Hochtouren. Bitte unterstützen Sie die Hilfe vor Ort mit Ihrer Spende!“

DAS ROTE KREUZ BITTET DRINGEND UM SPENDEN:

Österreichisches Rotes Kreuz

IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144

BIC: GIBAATWWXXX

Erste Bank: BLZ 20.111

Kennwort: Erdbeben Venezuela

Oder online unter wir.roteskreuz.at/erdbeben-venezuela

WIE DAS ROTE KREUZ VOR ORT KONKRET HILFT

Bei Akuteinsätzen nach einem Erdbeben stehen folgende Maßnahmen im Vordergrund:

* SUCH- UND RETTUNGSEINSÄTZE: In den ersten 72 Stunden besteht die höchste Chance, Verschüttete lebend zu bergen. Dabei kommen technisches Gerät und Rettungshunde zum Einsatz.
* MEDIZINISCHE VERSORGUNG: Verletzte müssen schnellstmöglich versorgt werden. Hier sind Erste-Hilfe-Maßnahmen, Transport und ambulante Betreuung überlebenswichtig.
* UNTERBRINGUNG DER BETROFFENEN: Viele Menschen verlieren ihr Zuhause. Es ist wichtig, sichere Unterkünfte bereitzustellen, da auch leicht beschädigte Gebäude einsturzgefährdet sein können – besonders bei möglichen Nachbeben.
* NOTVERSORGUNG MIT LEBENSMITTELN, WASSER UND SANITÄRANLAGEN: Strom-, Telekommunikation-, Wasser- und Abwassersysteme sind nach Erdbeben oft weitgehend zerstört. Die Betroffenen müssen mit Essen und Wasser versorgt werden, außerdem braucht es Toiletten und Waschmöglichkeiten, da sich sonst Krankheiten rasch ausbreiten können.

INTERNATIONALE HILFE STEHT BEREIT

Parallel hilft der Suchdienst der Rotkreuz-Gesellschaften in Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Costa Rica, Honduras und Argentinien – Länder mit großen venezolanischen Gemeinschaften –, Familien miteinander in Kontakt zu bringen. „Telekommunikation und Verkehrswege sind vielerorts unterbrochen, viele Menschen haben derzeit keinen Kontakt zu ihren Angehörigen und bangen um deren Leben. Auch hier helfen Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter“, so Högl.

Das gesamte Ausmaß der Zerstörung wird sich voraussichtlich erst im Laufe der kommenden Stunden und Tage zeigen. Das Rote Kreuz hat seine Sondereinheiten weltweit alarmiert; auch das Österreichische Rote Kreuz hat internationale Katastrophenhilfe-Expert:innen, etwa im Bereich WASH (Wasser, Sanitär, Hygiene), in Alarmbereitschaft versetzt und steht bei Anforderung zur Verfügung.

Der Katastrophenhilfefonds der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) stellt im ersten Schritt 2 Millionen Schweizer Franken bereit, um die frühzeitigen Maßnahmen zu unterstützen.

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Österreichisches Rotes Kreuz
Susanne Straif
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E-Mail: susanne.straif@roteskreuz.at
Website: https://www.roteskreuz.at

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