
Flugrettung: 25 Jahre Kooperation ÖAMTC und Innenministerium sind eine Erfolgsgeschichte
ÖAMTC übernahm 2001 BMI Flugrettungsstützpunkte – Innenminister: „Unser gemeinsames Ziel, Menschen in Not zu helfen und für die Sicherheit zu sorgen, verbindet uns seit 25 Jahren.“
Innenminister Gerhard Karner nahm am 1. Juli 2026 anlässlich des 500.000. Einsatzes am Festakt der ÖAMTC-Flugrettung in Wien teil. Außerdem wurde das 25-jährige Jubiläum der Übernahme der Stützpunkte gefeiert, die bis 2001 vom Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Österreichischen Bundesheer betrieben worden waren. „Die Zusammenarbeit zwischen ÖAMTC und Polizei ist eine echte Erfolgsgeschichte, auf die wir stolz sein können. Unser gemeinsames Ziel, Menschen in Not zu helfen und für die Sicherheit zu sorgen, verbindet uns seit 25 Jahren – und das wird auch in Zukunft so bleiben“, betonte der Innenminister.
ÖAMTC-Direktor Ernst Kloboucnik unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der damaligen Entscheidung: “Innerhalb weniger Monate wurde im Jahr 2001 ein neues, einheitlich organisiertes System aufgebaut, das bestehendes Know-how bündelte und die Basis für eine moderne, leistungsfähige Flugrettung schuf. Dieses Fundament trägt bis heute und ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Sinne der Patientinnen und Patienten.”
Die ÖAMTC-Flugrettung ist ein zentraler Bestandteil der Notfallversorgung in Österreich und betreibt 24 Standorte für Notarzthubschrauber in ganz Österreich.
ÜBERGABE DES FLUGRETTUNGSBETRIEBS AN DEN ÖAMTC
Die Abteilung Flugpolizei wurde 1954 im Bundesministerium für Inneres eingerichtet. Der Startschuss für die Flugpolizei fiel im April 1955 nach der Genehmigung des Alliierten Rats zur Nutzung von fünf Hubschraubern und fünf Flächenflugzeugen durch die österreichische Polizei.
Nach der Jahrtausendwende wurden die Aufgaben neu strukturiert und die Flugrettung 2001 vom Innenministerium an den „Christophorus-Flugrettungsverein“ übergeben. „Der ÖAMTC und die österreichische Polizei stehen dafür, den Menschen zu helfen. Wir arbeiten auch jetzt schon an der Ausbildung neuer Pilotinnen und Piloten, um für künftige Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein und für die Sicherheit der Menschen zu sorgen“, betonte Innenminister Gerhard Karner.
Dass diese perfekte Zusammenarbeit funktioniert, zeigt sich bei den gemeinsamen Einsätzen und im regelmäßigen Austausch. Synergien im Bereich der Wartung, Ausbildung und der Weiterentwicklung entstehen vor allem auch durch die Nutzung der gleichen Hubschraubermodelle. Die Zusammenarbeit wird auch in den kommenden Jahren weiter intensiviert werden.
Bundesministerium für Inneres
Ministerialrat Markus Haindl, BA MA
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