Wiener Volkshochschulen weiter auf Erfolgskurs

Über 270.000 Angebote und rund 2,4 Millionen Teilnahmen: Die VHS zieht Bilanz über zehn Jahre Entwicklung. Mit 1. Oktober 2026 übernimmt Daniela Ecker-Stepp die Geschäftsführung.

Nach zehn Jahren an der Spitze der Wiener Volkshochschulen zieht Geschäftsführer Herbert Schweiger Bilanz und tritt am 30. September 2026 in den Ruhestand. Mit 1. Oktober 2026 übernimmt Daniela Ecker-Stepp die Geschäftsführung der Wiener Volkshochschulen und tritt damit seine Nachfolge an.

Die Wiener Volkshochschulen haben sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich weiterentwickelt: „Mehr als 270.000 Kurse und rund 2,4 Millionen Teilnahmen in zehn Jahren – das sind mehr Teilnahmen, als Menschen in Wien leben – zeigen eindrucksvoll den Stellenwert der Wiener Volkshochschulen“, zieht Herbert Schweiger Bilanz. „Es ist in dieser Zeit gelungen, Bildung leistbar, niederschwellig und für breite Bevölkerungsgruppen zugänglich zu halten sowie gleichzeitig Qualität und Reichweite konsequent auszubauen.“

„Besonders wichtig war mir immer, dass die Wiener Volkshochschulen für alle Menschen in dieser Stadt offen bleiben. Ich bin überzeugt, dass sie heute auf einem sehr guten Fundament stehen und bestens auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet sind“, so Schweiger weiter.

Mit aktuell 31 Standorten und neun spezialisierten Einrichtungen sind die Wiener Volkshochschulen flächendeckend in der Stadt präsent und für die Wiener*innen niederschwellig erreichbar. Gleichzeitig wurden Infrastruktur, Organisation und digitale Angebote kontinuierlich und gezielt weiterentwickelt.

Die starke Verankerung zeigt sich auch in der Wahrnehmung der Bevölkerung: Mehr als Dreiviertel der Wiener*innen sind der Ansicht, dass die VHS zu Wien gehört. Das ist ein klarer Beleg für ihre Rolle als fixer Bestandteil der Stadtgesellschaft.

Veronica Kaup-Hasler, Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft: „Herbert Schweiger hat die Wiener Volkshochschulen mit großem Engagement weiterentwickelt und damit einen wichtigen Beitrag zu Bildungsgerechitgkeit und gesellschaftlicher Teilhabe in Wien geleistet. Dafür gebührt ihm großer Dank.“

NEUE GESCHÄFTSFÜHRUNG AB OKTOBER

Mit 1. Oktober 2026 übernimmt Daniela Ecker-Stepp die Geschäftsführung der Wiener Volkshochschulen. Sie ist seit 2017 Bereichsleiterin des Geschäftsbereichs Schule und verantwortet Bildungsangebote für jährlich über 16.000 Schüler*innen. Seit 2025 leitet sie interimistisch die VHS Wiener Urania und hat deren organisatorische Neuausrichtung wesentlich geprägt.

„Mit Daniela Ecker-Stepp gewinnt die VHS eine Führungspersönlichkeit, die sowohl die Organisation aus dem Inneren kennt als auch strategisch weiterentwickeln kann. Die positiven Zahlen der letzten Jahre zeigen, dass die Wiener Volkshochschulen für die Herausforderungen der kommenden Jahre bestens gerüstet sind“, erklärt LAbg. GR Christian Deutsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Wiener Volkshochschulen GmbH.

„Dass heute rund 9,5 Prozent der Wiener Bevölkerung jährlich erreicht werden – gegenüber 5,5 Prozent vor zehn Jahren – ist ein klarer Beleg für die wachsende Bedeutung der VHS als Bildungsnahversorgerin in dieser Stadt und unterstreicht die zunehmende Rolle als zentrale Bildungsinstitution in Wien. Ich gratuliere Herbert Schweiger für diese herausragenden Leistungen und bedanke mich für die fachlich professionelle und persönlich immer herzliche Zusammenarbeit“, so Deutsch weiter.

BILDUNG, DIE ORIENTIERUNG GIBT UND DEMOKRATIE STÄRKT

Die Wiener Volkshochschulen verstehen sich als zentrale Institution für Bildung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen kommt ihnen eine wichtige Rolle zu – als Orte der Orientierung, der Kompetenzvermittlung und der aktiven Beteiligung.

Daniela Ecker-Stepp betont: „Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Unsicherheit braucht es niederschwellige Bildungsangebote, die Orientierung geben, Kompetenzen vermitteln und Menschen befähigen, aktiv an unserer Demokratie teilzunehmen. Die Wiener Volkshochschulen haben hier einen klaren Auftrag und eine große Verantwortung.“

Programmatische Schwerpunkte der neuen Geschäftsführung werden unter anderem digitale Selbstbestimmung und die souveräne Nutzung von künstlicher Intelligenz, lebensphasenorientiertes Lernen und die Schaffung barrierearmer Bildungsangebote sein.

„Der Weg in die Zukunft ist klar: Auf einem starken historischen Fundament aufbauen, die Vision konsequent weiterdenken und die Organisation so aufstellen, dass sie unter veränderten Rahmenbedingungen handlungsfähig, wirksam und verlässlich bleibt. Die Wiener Volkshochschulen waren Vorreiterin – sie werden es bleiben“, so Ecker-Stepp abschließend.

Pressefotos finden gibt es in Kürze unter www.vhs.at/presse.

Mag. Nadja Pospisil
Mediensprecherin
Wiener Volkshochschulen
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