
ASFINAG: Mautstelle Bosruck auf der „Pyhrn“ glänzt in neuem Design und durch Nachhaltigkeit
Moderne Arbeitsplätze, Holz als dominierender Baustoff, PV-Anlage deckt eigenen Strombedarf
Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren Bauzeit ist der Neubau der Mautstelle Bosruck auf der A 9 Pyhrn Autobahn abgeschlossen. Sowohl die so genannte Mautspange als auch das neue Mautgebäude konnten plangemäß in Betrieb genommen werden. Die Mautstelle Bosruck ist damit nach der beim Gleinalmtunnel und jener in St. Jakob in Tirol beim Arlbergtunnel die dritte „Mautstelle der Zukunft“ der ASFINAG, wie Vorstand Herbert Kasser bei der Eröffnung betonte. „Die neue Mautstelle ist modern, technisch auf dem Letztstand, optisch ansprechend und es gibt mehr und vor allem breitere Durchfahrten“, hob Kasser den nun deutlich besseren Service für die Kundinnen und Kunden hervor.
Die Gebäude und Mautkabinen beim Bosruck waren mehr als 40 Jahre alt und entsprachen in vielerlei Hinsicht auch nicht mehr den Ansprüchen an moderne Arbeitsplätze. „In der neuen Mautstelle haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt wärme- und schallgedämmte Mautkabinen und durch moderne Arbeitsplätze auch die Möglichkeit, in verkehrsarmen Zeiten alternative Tätigkeiten auszuführen“, ergänzte Jacqueline Erhart, Geschäftsführerin der ASFINAG Maut Service GmbH.
Der Neubau wurde bei nahezu vollem Betrieb umgesetzt, indem eine provisorische Mautspange errichtet wurde. „Die Einschränkungen waren so auch für unsere Kundinnen und Kunden kaum spürbar“, zieht Andreas Fromm, Geschäftsführer der ASFINAG Baumanagement GmbH, positive Bilanz. Positiv ist auch die Umweltbilanz: „Die provisorische Mautspange wird bis September abgebaut und beim Neubau der Mautstelle St. Michael auf der Tauernautobahn wiederverwendet.“
BREITERE UND MEHR SPUREN, MEHR SERVICE FÜR KUNDINNEN UND KUNDEN
Für die Kundinnen und Kunden bringt der Neubau der Mautstelle Bosruck mehrere Vorteile. Die Durchfahrtsspuren sind deutlich breiter und damit komfortabler passierbar. Die Durchfahrtsbreite wurde von 3,20 Meter auf etwa 3,50 Meter vergrößert. In beiden Fahrtrichtungen steht jetzt auch eine Durchfahrtsspur mehr zur Verfügung. In Richtung Süden/Spielfeld sind es jetzt insgesamt sieben, in Richtung Norden/Linz sind es sechs Spuren.
Bei den Spuren mit Mautkabinen ist zusätzlich ein größeres Display montiert, auf dem Kundinnen und Kunden relevante Fahrzeugdaten und vor allem auch die Gültigkeit ihres vorab erworbenen Tickets sowie das Ablaufdatum der Mehrfahrtenkarte sehen können. Auch die neuen seitlichen Gültigkeitsanzeigen für Besitzer von Mehrfahrtenkarten bleiben natürlich bestehen.
Beim Neubau der Mautstelle wurde überwiegend Holz als Baustoff verwendet, eine PV-Anlage mit 96 kWp deckt den eigenen Strombedarf und auch die Heizung wird auf Biomasse umgestellt. Die ASFINAG investierte in Summe 22 Millionen Euro in den Standort, an dem 25 Menschen beschäftigt sind.
ASFINAG
Walter Mocnik
Pressesprecher Steiermark und Kärnten
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E-Mail: walter.mocnik@asfinag.at
Website: https://asfinag.at
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