ORF-„kulturMATINEE“ am 12. Juli: Dokupremiere „Der Freigeist – Carl Maria von Weber“ zum 200. Todestag des Komponisten

Danach: „Ikonen Österreichs: Ein Holzpferd für Kurt Waldheim“ und „Die Kulturwoche“ – ab 9.40 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Die von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMATINEE“ am Sonntag, dem 12. Juli 2026, um 9.40 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON widmet sich mit dem Porträt „Der Freigeist – Carl Maria von Weber“ dem Komponisten, Musiker und Pionier der Romantik anlässlich dessen heurigen 200. Todestags. Danach erinnert eine Ausgabe der Reihe „Ikonen Österreichs“ (10.35 Uhr) mit dem Titel „Ein Holzpferd für Kurt Waldheim“ anlässlich des 40. Jahrestags an die kontroversiell diskutierte Angelobung des österreichischen Politikers zum Bundespräsidenten. „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) beschließt mit aktuellen Berichten und Tipps den Vormittag.

„Der Freigeist – Carl Maria von Weber“ (9.40 Uhr)

Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ wurde zu seinem berühmtesten Werk und mit seiner emotionsgeladenen und packenden Musik schon bald zum Inbegriff der deutschen romantischen Oper. „Ins Schwarze getroffen“, schrieb der Komponist freudig seinem Librettisten Friedrich Kind nach der Uraufführung der gemeinsamen Zusammenarbeit 1821 in Berlin. Menschen sollen Arien und Chorstellen daraus auf der Straße gesungen haben. Auch über Landesgrenzen hinweg wurde das als deutsche Nationaloper bezeichnete Werk schnell beliebt. Bis heute steht „Der Freischütz“ auf dem Programm vieler Opernhäuser. Auf die jeweilige Interpretation der lieblich-teuflischen Thematik rund um Max und seine scheinbar unmögliche Liebe zu Agathe sind Publikum und Presse immer wieder aufs Neue gespannt. Im ORF war 2024 die meisterhafte Fassung von Philipp Stölzl bei den Bregenzer Festspielen zu sehen. Das Filmporträt „Der Freigeist – Carl Maria von Weber“ von Holger Preuße und Philipp Quiring führt in die Welt dieses wegweisenden Komponisten, der bis zu seinem frühen Tod im Alter von 39 Jahren unermüdlich daran arbeitete, den Klang seiner Zeit zu erneuern und der Musik eine eigene Ausdruckssprache zu schenken, um dem Publikum eine neue Art des Hörens zu eröffnen.

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