
RH stellt verheerendes Zeugnis für WKO aus: GW fordert Ende des 10-fachen Reformstaus und echte Entlastung statt Privilegien-Kultur!
Der ÖVP-Wirtschaftsbund muss endlich aufwachen und echte Reformen angehen.
Der aktuelle Bericht des Rechnungshofs bestätigt die seit Jahren von der Grünen Wirtschaft kritisierten tiefgreifenden strukturellen Mängel der Wirtschaftskammer und legt schonungslos offen: Zehnfache Parallelstrukturen, mangelnde finanzielle Transparenz und ein jahrelanger Reformstau belasten Österreichs Betriebe.
„Während EPU und KMU jeden Cent zweimal umdrehen müssen, leistet sich die Kammer-Bürokratie teure Doppelgleisigkeiten und Intransparenz bei Spitzen-Gagen.“, kritisiert Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grüne Wirtschaft und fordert: „Die WKO braucht eine radikale Strukturreform sowie eine echte, nachhaltige Senkung der Pflichtbeiträge für alle Unternehmen.“
Die Grüne Wirtschaft hat zahlreiche Vorschläge im Reformprozess eingebracht. Darunter auch die Zusammenführung der 10-fach-Struktur der Fachorganisationen zu einer einzigen, bundesweiten Branchenvertretung. Die durch diese Maßnahme möglichen Einsparungspotentiale werden mit -175 Millionen Euro bewertet. Die damit verbundene Entlastung kommt der überwiegenden Mehrheit der Mitglieder, nämlich EPU und KMU, zu Gute.
„Die ÖVP-geführte Kammerspitze muss endlich begreifen, dass jetzt Schluss ist mit dem Schützen der eigenen Machtstrukturen, Privilegien-Kultur und verschwenderischen Strukturen auf Kosten der Pflichtmitglieder.“ , so Sabine Jungwirth. Und weiter: „Im Reformprozess bedeutet das: Zurück an den Start und echte Reformen angehen. Da liegt noch viel Arbeit vor uns!“
Grüne Wirtschaft
Sabine Jungwirth
Telefon: +43 676 3603020
E-Mail: sabine.jungwirth@gruenewirtschaft.at
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