
Grüne Wien/Wirnsberger, Sequenz: Wasserentnahmeregister könnte Lobau vor Austrocknung schützen
Wenig Niederschlag, große Hitze und die massive Eintiefung der Donausohle führten in diesem Jahr zu einem extremen Wassermangel im Nationalpark Donauauen, speziell in der Unteren Lobau. Die Folge sind beinahe völlig trocken liegende Lacken. „Neben einer Dotation, also einer künstlichen Wasserzuleitung für die untere Lobau, muss auch dringend sichergestellt werden, dass nicht übermäßige Wasserentnahmen die Austrocknung beschleunigen“, so Umweltsprecherin Tina Wirnsberger und Gemeinderätin Heidi Sequenz von den Grünen Wien. Ein Wasserentnahmeregister für die Lobau wäre ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz und Schutz des wertvollen Naturjuwels.
Das Wiener Nationalparkgesetz in Verbindung mit der Nationalparkverordnung der Landesregierung befristet die – teilweise sehr bewässerungsintensive – landwirtschaftliche Nutzung von Sonderbereichen in den Außenzonen des Nationalparkes Donauauen bis Ende 2027. „Der zuständige Stadtrat Czernohorsky muss sicherstellen, dass danach die gesamten Flächen in naturschutzrelevante Habitate umgewandelt werden, um die Wasserentnahme aus der Lobau zu reduzieren. Nur so und durch eine Wasserzufuhr hat das Naturjuwel eine Chance auf Erholung“, so Wirnsberger und Sequenz abschließend.
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