Symbolischer Baustart für das Q.

Neuer Wissenschaftsraum in der Wiener Wollzeile nimmt Gestalt an

MIT EINER SYMBOLISCHEN BAUHELM-ÜBERGABE LÄUTETE HEUTE DIE BUNDESIMMOBILIENGESELLSCHAFT (BIG) DEN OFFIZIELLEN BAUBEGINN FÜR DAS Q. DEIN RAUM FÜR WISSENSCHAFT IM ERSTEN WIENER GEMEINDEBEZIRK EIN. IN DER ALTEN AULA IN DER WIENER WOLLZEILE ENTSTEHT EIN NEUER ORT DES DIALOGS ZWISCHEN WISSENSCHAFT UND GESELLSCHAFT MIT DEM ZIEL, INSBESONDERE JUNGE MENSCHEN FÜR FORSCHUNG, ZUKUNFTSFRAGEN UND GEMEINSAMES GESTALTEN ZU BEGEISTERN.

Der symbolische Baustart für das Zentrum für Wissenschaftskommunikation – Q. – markiert den Startschuss für die großräumigen Bauarbeiten in der alten Aula in der Wollzeile im ersten Wiener Gemeindebezirk. Diesem Anlass wohnten sowohl Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner als auch Bildungsminister Christoph Wiederkehr bei, die im Zuge des symbolischen Spatenstiches von BIG-Geschäftsführerin Christine Dornaus und Q.-Gründungsdirektor Christopher Lindinger Bauhelme erhielten.

Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner: „Mit dem heutigen Baustart entsteht ein Ort, der Wissenschaft aus den Hörsälen und Laboren mitten in die Gesellschaft bringt. Ich bin überzeugt: Wissenschaft braucht den Austausch mit der Gesellschaft, um ihre Wirkung voll zu entfalten. Das Q. wird ein Raum für Neugier, Austausch und Inspiration – ein Ort, an dem sichtbar wird, wie Forschung unser Leben verändert und welchen gesellschaftlichen Nutzen sie stiftet.“

Bildungsminister Christoph Wiederkehr: „Bildung lebt von Neugier, vom kritischen Denken und von der Freude am Entdecken. Mit dem Q. entsteht ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche Wissenschaft nicht nur kennenlernen, sondern selbst Fragen stellen, ausprobieren und Zukunft mitgestalten können. Solche Lernräume ergänzen unsere Schulen und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Wissenschaft erlebbar zu machen und junge Menschen für Forschung, Innovation und gesellschaftliche Herausforderungen zu begeistern.“

Q. Dein Raum für Wissenschaft entspringt der Symbiose dreier der bedeutendsten österreichischen Wissenschaftsinstitutionen: der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Technischen Universität Wien und der Universität Wien. Aus diesem Grund übermittelten im Zuge des symbolischen Baustarts auch der Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Heinz Faßmann, der Rektor der Technischen Universität Wien, Jens Schneider sowie der Rektor der Universität Wien, Sebastian Schütze, gute Wünsche für ein fruchtbringendes, gemeinsames Fundament.

ÖAW-Präsident Heinz Faßmann: “Wer künftig an zeitgemäße Wissenschaftsvermittlung denkt, wird an das Q denken. Ich wünsche dem Q, dass es viele Menschen dazu bringt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und vor allem bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Wissenschaft und Forschung entfacht.”

Sebastian Schütze, Rektor der Universität Wien: „„Mit Q. Dein Raum für Wissenschaft setzen wir ein starkes Zeichen für Wissenschaft und Forschung, gehen neue Wege in der Wissenschaftsvermittlung und laden junge Menschen ein, selbst zu entdecken, wie Wissenschaft und Forschung unsere Zukunft gestalten und wie aufregend es sein kann, selbst ein Teil davon zu sein.“

„Das Q ist mehr als ein neuer Raum für Wissenschaftskommunikation. Es ist eine notwendige Infrastruktur für eine Gesellschaft, die junge Menschen nicht nur für Forschung interessieren, sondern sie befähigen will, wissenschaftliche Erkenntnisse einzuordnen und für ihre Zukunft zu nutzen. Möglich wird das durch eigens dafür bereitgestellte Mittel der öffentlichen Hand — ausdrücklich zusätzlich zur universitären Kernfinanzierung, nicht zu ihren Lasten. Genau deshalb ist es uns wichtig, dass ein solches Projekt nicht nur mit Begeisterung gestartet, sondern auch langfristig abgesichert bleibt“, so TU Wien-Rektor Jens Schneider.

Das Q. bricht nicht nur buchstäblich alte Strukturen auf, sondern schafft auch eine einzigartige, innovative Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Forschung. Das denkmalgeschützte Gebäude – einst von den Jesuiten genutzt – wird von der BIG behutsam adaptiert. Auf einer Gesamtfläche von 4.000m2 entsteht hier bis zum Frühjahr 2027 ein moderner Ort, an dem neue Formen des Wissenschaftstransfers erlebbar werden. Hier werden Fragen nicht nur beantwortet, sondern aufgeworfen, diskutiert und Interpretationen künstlerisch und interaktiv inszeniert.

„Mit der Adaptierung der denkmalgeschützten Aula der Wissenschaften führen wir die Geschichte dieses Gebäudes fort und modernisieren es für künftige Generationen. Wo einst die sog. Alte Universität beheimatet war, entsteht nun ein modernes Zentrum der Wissenschaftsvermittlung für junge Menschen. Gleichzeitig öffnen wir das Gebäude für die Stadt: Die neue Verbindung zwischen Wollzeile und Bäckerstraße vernetzt zentrale Orte der Wissenschaft in der Wiener Innenstadt. Als Bundesimmobiliengesellschaft haben wir die Verantwortung, die historische Bausubstanz zu bewahren, neue Nutzungen zu ermöglichen und gleichzeitig die Zusammenarbeit von Universitäten und anderen Wissenschaftsinstitutionen zu unterstützen. Ich wünsche den jungen Menschen, die künftig das Q besuchen, viel Freude an der Wissenschaft!“, so Christine Dornaus Geschäftsführerin der BIG.

Es ist eine Stätte des Dialogs, der Begegnung und des Miteinanders. Der seine Besucher*innen einlädt, Wissenschaft zu erleben und herauszufordern. Im Rahmen von Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen. Denn Innovationen entstehen nicht auf dem Reißbrett, sondern in der Auseinandersetzung. Gleichzeitig vernetzt sich das Haus sowohl städtebaulich als auch inhaltlich mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der benachbarten Postsparkasse – einem Beispiel dafür, wie historische Architektur zu einem lebendigen Ort für Kultur, Austausch und Dialog gemacht werden kann.

„Die Alte Aula ist ein Ort mit Geschichte. Architektonische Impulse öffnen sie neu für Wissenschaft und Gesellschaft und machen aus einem historischen Raum einen Ort für neue Fragen, Begegnungen und Zukunftsbilder“, sagt Christopher Lindinger, Gründungsdirektor.

Das Q. soll ein Ort neuer Prägung sein: ein Raum, in dem Wissenschaft nicht nur betrachtet, sondern erlebt, hinterfragt und aktiv mitgestaltet wird. Ein Ort, der Neugier entfacht, neue Perspektiven eröffnet und Menschen dazu einlädt, Zukunft gemeinsam zu denken.

FAKTEN ZUM BAUPROJEKT

Projektname: Q. Dein Raum für Wissenschaft

Diana Gregor-Patera
Leitung Kommunikation, Marketing, Sponsoring, Q. Dein Raum für
Wissenschaft
Telefon: +43 676 503 24 78
E-Mail: diana.gregor-patera@scicom.center

Debora Knob
Pressesprecherin, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Telefon: +43 1 515 811 209
E-Mail: debora.knob@oeaw.ac.at

Cornelia Blum
Pressesprecherin, Universität Wien
Telefon: +43 664 817 5110
E-Mail: presse@univie.ac.at

Bettina Neunteufl
Pressesprecherin, Technische Universität Wien
Telefon: +43 664 484 5028
E-Mail: bettina.neunteufl@tuwien.ac.at

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