Frauen bekommen im Jahr um 17.430 Euro weniger Pension als Männer: AK Oberösterreich fordert bessere Pensionen für Frauen

DER EQUAL PENSION DAY MARKIERT JENEN TAG, AN DEM MÄNNER BEREITS SO VIEL PENSION ERHALTEN HABEN, WIE FRAUEN ERST BIS ZUM JAHRESENDE BEZIEHEN WERDEN. IN OBERÖSTERREICH IST DAS IN DIESEM JAHR DER 20. JULI. IM BUNDESLÄNDERVERGLEICH IST DIE PENSIONSLÜCKE IN OBERÖSTERREICH AM ZWEITGRÖSSTEN. DIE URSACHEN VERORTET DIE ARBEITERKAMMER OBERÖSTERREICH IN DER UNGLEICHEN VERTEILUNG VON SORGEARBEIT SOWIE IN DER STRUKTURELLEN BENACHTEILIGUNG VON FRAUEN IN DER ARBEITSWELT. DIE AK FORDERT VERBESSERUNGEN FÜR FRAUEN IN DIESEM BEREICH.

In Oberösterreich bekommen Männer im Schnitt 2.779 Euro Alterspension pro Monat. Frauen erhalten um fast die Hälfte (44,8 Prozent) weniger, also durchschnittlich 1.534 Euro. Hochgerechnet auf 14 Bezüge sind das rund 17.430 Euro, die Frauen pro Jahr entgehen. Nur in Vorarlberg ist die Pensionslücke, der sogenannte Gender Pension Gap, mit 46,4 Prozent noch größer, während Wien mit 27,4 Prozent den geringsten Pensionsunterschied aufweist. Der österreichweite Durchschnitt liegt bei 39,4 Prozent.
SORGEARBEIT UND FEHLENDE INFRASTRUKTUR

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