
FPÖ – Schütz: SPÖ-Hacker verschließt die Augen vor der Drogenkrise in Wien
Verdrängung statt Lösung – FPÖ fordert endlich Drogenbeirat und umfassendes Maßnahmenpaket
„Die jüngsten Berichte über die Verlagerung der offenen Drogenszene vom Bereich rund um das Jedmayer in neue Wohnviertel zeigen einmal mehr das völlige Versagen der Wiener Stadtregierung. SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker verschließt die Augen vor den massiven Problemen dieser Stadt“, kritisiert die Gesundheitssprecherin der Wiener FPÖ, LAbg. Angela Schütz.
„Die Suchtszene an den Bahnhöfen wird zwar punktuell verdrängt, das Problem wird dadurch aber nicht gelöst, sondern lediglich in andere Grätzel verschoben. Leidtragende sind einmal mehr die Anrainer, die nun mit gebrauchten Spritzen, Blutspuren, Alkohol-Exzessen und einem massiven Unsicherheitsgefühl konfrontiert werden. Das ist keine Drogenpolitik, sondern reine Symptombekämpfung“, so Schütz.
Besonders unverständlich sei, dass die Stadt Wien gleichzeitig im Bereich der Suchthilfe Einsparungen vornehme. „Wer Angebote kürzt und gleichzeitig behauptet, alles im Griff zu haben, handelt verantwortungslos. Das Problem rund um das Jedmayer ist längst nicht die einzige Baustelle. Auch andere Einrichtungen wie jene in Kalksburg kämpfen mit finanziellen Schwierigkeiten. Statt gegenzusteuern, schaut die Stadtregierung tatenlos zu.“
Scharfe Kritik übt Schütz auch daran, dass Wien bis heute keinen Drogenbeirat eingerichtet hat. „Die FPÖ hat die Wiedereinsetzung eines Drogenbeirates beantragt, um Experten, Polizei, Suchthilfe, Anrainer und Politik an einen Tisch zu bringen und endlich eine nachhaltige Strategie zu entwickeln. SPÖ und NEOS haben diesen Antrag jedoch abgelehnt. Offenbar fehlt ihnen jeder Wille, das Problem ernsthaft anzugehen.“
„Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht auf sichere Parks, öffentliche Plätze und Wohngebiete. Statt die Realität zu leugnen und Probleme schönzureden, muss die Stadt endlich handeln. Worauf warten SPÖ und NEOS eigentlich noch? Soll die Situation in Wien erst völlig außer Kontrolle geraten?“, so Schütz abschließend.
Klub der Wiener Freiheitlichen
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