13 Verkehrstote in der vergangenen Woche

188 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 19. Juli 2026

In der vergangenen Woche starben fünf Pkw-Lenker, vier Leichtmotorradlenker, drei Motorradlenker und ein Mitfahrer in einem Pkw bei elf Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntag, 19. Juli 2026, im Bezirk Braunau am Inn, Oberösterreich, bei dem zwei der oben erwähnten Pkw-Lenker getötet wurden. Eine 57-jährige, ungarische Pkw-Lenkerin wollte auf einer Landesstraße B, in einer unübersichtlichen Rechtskurve, ein Fahrzeug überholen. Dabei dürfte sie den entgegenkommenden Pkw eines 56-jährigen Spaniers übersehen haben und kollidierte frontal mit diesem. Durch den heftigen Zusammenstoß wurden die beiden Lenker sofort getötet und die mitgeführte Familie des Spaniers zum Teil schwer verletzt. Die Ehefrau und deren beiden Kinder wurden mit Rettungshubschraubern in die nächsten Krankenhäuser geflogen. Am Wochenende verunglückten sechs der 13 verstorbenen Verkehrsteilnehmer.

Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B, drei auf Gemeindestraßen und je zwei auf Autobahnen und Landesstraßen L ums Leben. Sechs Verkehrstote mussten in Oberösterreich, drei in Niederösterreich, zwei in Kärnten und jeweils einer in Salzburg und Tirol beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine Vorrangverletzung, in jeweils zwei Fällen eine nichtangepasste Geschwindigkeit und Überholen und in je einem Fall eine Alkoholisierung des Lenkers, Übermüdung und Unachtsamkeit/Ablenkung. Bei einem tödlichen Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden. Fünf tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle, vier Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige und ein Leichtmotorradlenker verwendete keinen Sturzhelm.

Vom 1. Jänner bis 19. Juli 2026 gab es im österreichischen Straßennetz 188 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 206 und 2024 169.

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