Die GÖD darf nicht zur Wirtschaftskammer werden

UGÖD fordert weitreichende Maßnahmen und Beschlüsse im bevorstehenden Bundeskongress der GÖD

Nach der Postenschacher-Affäre August Wöginger wird seit Freitag der nächste ÖVP Postenschacherskandal öffentlich. Wirtschaftskammer Präsident Ruck hat nach eigenen Angaben in Wien Personen mit Posten versorgt und dadurch der Wirtschaftskammer als wichtigen Sozialpartner massiv geschadet.

Als überzeugte Sozialpartner sind wir als UGÖD schockiert über diese Vorgänge und müssen uns in sozialpartnerschaftlicher Verantwortung zu Wort melden.

Im Hinblick auf den bevorstehenden GÖD Kongress im Herbst, der alle 5 Jahre stattfindet, fordern wir seit Jahren mehr Transparenz und Demokratie bei der Willensbildung innerhalb der GÖD und Hearings bei diversen Besetzungen.

DRINGENDE STRUKTURREFORM UND TRANSPARENZ NÖTIG

Eckehard Quin hat im November die Möglichkeit als Vorzeigesozialpartner mit einer entsprechenden Änderung der internen Strukturen einen großen Schritt voranzugehen. Der strukturelle Postenschacher, der sich in den meisten österreichischen Institutionen eingeschlichen hat, muss radikal beendet werden.

„Als UGÖD forcieren wir seit unserem Bestehen mehr Demokratie und Transparenz in den Interessensvertretungen und stellen uns gleichermaßen gegen Machtmissbrauch von Führungsriegen und Allmachtsfantasien in allen Institutionen“, so das Vorsitzteam Sabine Hammer und Ingo Hackl.
Sabine Hammer, sabine.hammer@ugoed.at

Dr. Stefan Schön
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